Bagger - Lader - Anbaugeräte, Baumaschinen und Baugeräte

Bauunternehmer fordert mehr Preisdisziplin von der Baumaschinenindustrie

25.09.2008

Bauunternehmer Joschi Schnell fordert von der Industrie, Preissteigerungen nicht weiterzugeben. Steigende Dieselkosten belasten Betriebe zusätzlich – zugleich sind schneller Service und Reparaturkompetenz im Fachhandel gefragt.

Betriebe sehen Hersteller und Handel bei Kosten und Service stärker in der Pflicht

Steigende Kosten setzen Bauunternehmen zunehmend unter Druck. Joschi Schnell, Geschäftsführer der Josef Schnell Unternehmensgruppe, sieht daher vor allem die Hersteller von Baumaschinen in der Verantwortung, Preissteigerungen nicht ungefiltert an den Markt weiterzugeben. Aus seiner Sicht sollten Einsparpotenziale innerhalb der Industrie stärker genutzt werden, um die Belastung für Betriebe zu begrenzen.

Der Unternehmer verweist auf die begrenzten Spielräume im Baugeschäft. Eigene Preissteigerungen seien oft nur schwer durchsetzbar, während gleichzeitig externe Kosten – etwa für Energie – deutlich zunehmen.

„Ich kann ja meine Preise auch nicht erhöhen.“

So habe allein der gestiegene Dieselpreis die Kosten pro Arbeitsstunde um bis zu zwei Euro erhöht. Für viele Betriebe im Tiefbau und im Garten- und Landschaftsbau wirkt sich diese Entwicklung direkt auf die Wirtschaftlichkeit aus.

Klare Erwartungen an den Fachhandel

Neben den Herstellern nimmt Schnell auch den Fachhandel in die Pflicht. Gefordert seien gut ausgebildete Serviceteams, die im Störungsfall schnell reagieren und praxisorientierte Lösungen bieten.

„Auch mal reparieren, statt Teile nur komplett auszutauschen.“

Gerade im laufenden Betrieb komme es auf kurze Ausfallzeiten und effiziente Instandsetzung an. Für Unternehmen mit umfangreichem Maschinenpark sind zuverlässige Servicepartner daher ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.

Investitionen trotz Kostendruck

Die Josef Schnell Unternehmensgruppe mit Standorten in Baden-Baden, Weil am Rhein, Hirschberg und Offenburg beschäftigt rund 170 Mitarbeiter und betreibt etwa 250 Fahrzeuge und Arbeitsgeräte. Der Maschinenpark wird kontinuierlich modernisiert.

Aktuell hat das Unternehmen sieben neue Radlader des Herstellers Atlas-Weyhausen in Betrieb genommen. Die Bestellung umfasst vier AR80 sowie drei AR 65 Super II, geliefert durch den Händler Eberle-Hald in Eppelheim.

Die Zusammenarbeit mit dem Fachhändler besteht seit rund drei Jahren und wird als verlässlich beschrieben – sowohl fachlich als auch auf persönlicher Ebene.

„Da stimmt nicht nur der Service. Das passt auch menschlich, und dieser Faktor spielt für uns als Mittelständler in der Zusammenarbeit mit dem Fachhandel die entscheidende Rolle.“

Mittelstand setzt auf partnerschaftliche Zusammenarbeit

Das Beispiel zeigt, dass neben technischen Leistungsdaten vor allem Vertrauen und Servicequalität eine zentrale Rolle bei Investitionsentscheidungen spielen. Für mittelständische Betriebe im Bauwesen und im Gartenbau bleibt die enge Zusammenarbeit mit Herstellern und Handel ein wichtiger Erfolgsfaktor – insbesondere in wirtschaftlich angespannten Zeiten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Eberle-Hald GmbH

Gutenbergstraße 35
72555Metzingen
Deutschland

Tel.:+49 7123 9231-16
Fax:+49 7123 9231-50

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