Hinzu komme, dass allein der höhere Dieselpreis die Arbeitsstunde um bis zu zwei Euro verteuert habe.
Vom Fachhandel hingegen wünscht er sich gut geschulte Mitarbeiter, die bei einem technischen Defekt rasch reagieren und "auch mal reparieren, statt Teile nur komplett auszutauschen." Der Geschäftsführer weiß, wovon er spricht.
Die mittelständische Firmengruppe (170 Mitarbeiter) hält ihren 250 Fahrzeuge und Arbeitsgeräte umfassenden Maschinenpark ständig auf dem neuesten Stand.
Joschi Schnell gehört neben seinen Brüdern Karl und Norbert der Geschäftsführung an Jetzt erwarb der Familienbetrieb auf einen Schlag sieben Radlader der Marke Atlas-Weyhausen.
Bestellt wurden die vier AR80 und drei AR 65 Super II bei Eberle-Hald in Eppelheim.
Niederlassungsleiter Oliver Weinkötz verglich bei der Übergabe der Maschinen die Josef-Schnell-Gruppe scherzhaft mit der Grimmschen Figur des tapferen Schneiderleins, das ebenfalls mit "Sieben auf einen Streich" sein Glück gemacht habe.
Die auf den Tiefbau im Bereich Ver- und Entsorgungsleitungen spezialisierte Firma arbeitet seit drei Jahren mit Eberle-Hald zusammen, einem der größten Baumaschinen- und Baugerätehändler in Baden-Württemberg. "Da stimmt nicht nur der Service", sagte Joschi Schnell anlässlich der Übergabe der Radlader. "Das passt auch menschlich, und dieser Faktor spielt für uns als Mittelständler in der Zusammenarbeit mit dem Fachhandel die entscheidende Rolle."
