Effiziente Gewässersanierung durch mobile Belüftung
Zur Reduzierung der Belastung von Gewässern werden Tauchbelüfter als mobile Kläranlagen empfohlen. Diese Methode ermöglicht eine schnelle und kostengünstige Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen. Die Installation erfordert lediglich das Herablassen der Geräte an einer Kette ins Wasser und die Bereitstellung einer Stromversorgung.
Die Effektivität von Tauchbelüftern zeigt sich in biologischen Stufen kommunaler und industrieller Kläranlagen, wo sie auch bei hohen Belastungen eingesetzt werden. Ihre Funktion besteht darin, Sauerstoff aus der Umgebungsluft in das Gewässer einzubringen. Dies initiiert eine biologische Reaktion, bei der Bakterien Schadstoffe abbauen.
Damit könne verhindert werden, dass ein Gewässer "umkippt".
Typische Anzeichen für ein "umkippendes" Gewässer sind üppiges Algenwachstum, aufsteigende Luftblasen oder starke Vertrübung. Für den mobilen Einsatz konzipierte Belüfter, wie die TRN-Serie, können bis zu 600 m³ Luft in das Wasser einleiten. Diese Kapazität ist für die meisten Anwendungen im Garten- und Landschaftsbau sowie im Tiefbau ausreichend.
Tauchbelüfter zeichnen sich durch ihre Robustheit aus und können auch mit dichtem Faulschlamm umgehen. Für ihren Betrieb ist kein separater Kompressor erforderlich. Modelle von Tsurumi verfügen über eine patentierte Dauerschmierung, die einen jahrelangen Nonstop-Betrieb ermöglicht.
Bei der Auswahl von Geräten sollten Einkäufer auf die Prüfung nach der Europanorm EN 12255 (bzw. DIN 12255-15) achten. Diese Norm gewährleistet die Zuverlässigkeit der Geräte, auch für weitere Aufgaben wie die Neutralisation mittels CO2 oder Rauchgas. Im industriellen Bereich finden Tauchbelüfter zudem Anwendung bei der Flotation zur physikalischen Trennung feinkörniger Feststoffgemenge.
