Kooperation zwischen Bayern und Israel im Umweltschutz

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Bayern und Israel planen eine engere Zusammenarbeit in Umwelttechnologie und Naturschutz. Umweltminister Dr. Markus Söder reist nach Israel, um die Kooperation zu vertiefen und über Wassermanagement sowie den Austausch von Nationalparkexperten zu sprechen.

Fokus auf Umwelttechnologie und Wassermanagement

Bayern zählt zu den führenden Regionen in der Umwelttechnologie. Dr. Söder betonte die Bedeutung dieser Technologien zur Bewältigung des Klimawandels. Bei einem Treffen mit dem israelischen Umweltminister Gilad Erdan sollen insbesondere überregionales Wassermanagement und Bewässerungstechnologien thematisiert werden, um die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu intensivieren.

Während Israel mit zunehmender Wasserknappheit konfrontiert ist, kann Bayern auch wasserarme Gebiete versorgen, unter anderem durch einen Wasserausgleich von Süd- nach Nordbayern.

Intensiver Austausch im Naturschutzbereich

Ein weiterer Schwerpunkt der Kooperation ist der Austausch von Nationalparkexperten zwischen Israel und Bayern. Eine entsprechende Absichtserklärung soll von den Ministern Erdan und Söder unterzeichnet werden.

Nationalparkmanager und Ranger sollen künftig Erfahrungen in der Überwachung von Schutzgebieten und in der Umweltbildung austauschen. Israel verfügt über 300 Naturschutzgebiete sowie mehr als 20 Natur- und Naturschutzparks, die zusammen etwa 20 Prozent der Landesfläche ausmachen. Als wichtiger Knotenpunkt für Zugvögel zwischen Europa, Asien und Afrika unterstreicht Israel die Notwendigkeit eines grenzüberschreitenden Naturschutzes.

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