Kleingewässer als Hotspots der Artenvielfalt
Der Bayerische Biodiversitätspreis 2018 widmet sich dem Thema „Stehende Kleingewässer – (H)orte der Artenvielfalt“. Damit wird die Bedeutung von Weihern, Teichen und Tümpeln für den Arten- und Biotopschutz hervorgehoben.
Kleingewässer sind Multitalente. Sie sind ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Arten – von Amphibien und Fischen bis zu Libellen, Vögeln und Fledermäusen. Kleingewässer bereichern damit die biologische Vielfalt und erhöhen die Attraktivität unserer Naturheimat. Darüber hinaus tragen sie auch zum Hochwasserschutz bei. Der Biodiversitätspreis leistet für den Erhalt unserer natürlichen Lebensräume einen wichtigen Beitrag. Er stärkt das Bewusstsein für die Vielfalt von Arten und Lebensräumen und würdigt das ehrenamtliche Engagement der Menschen.
Der Bayerische Biodiversitätspreis „NaturVielfaltBayern“ ist ein Instrument der Bayerischen Biodiversitätsstrategie. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt und ihrer Lebensräume zu schärfen. Die aktuelle Ausschreibung richtet sich an Personen und Institutionen, die sich vor Ort für den Erhalt stehender Kleingewässer einsetzen. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.
Bewerbung und Hintergrund
Bewerbungen können bis zum 31. Januar 2018 eingereicht werden. Der Bayerische Naturschutzfonds nimmt die Unterlagen entgegen. Die E-Mail-Adresse lautet Naturschutzfonds@stmuv.bayerrn.de.
Der Biodiversitätspreis wird im kommenden Jahr zum fünften Mal verliehen. Ausgelobt wird er von der gemeinnützigen Stiftung „Bayerischer Naturschutzfonds“. Bewerben können sich unter anderem Vereine, Verbände, Kommunen, Schulen und Kirchen sowie Einzelpersonen mit thematisch passenden Projekten. Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen und Bewertungskriterien sind beim Bayerischen Naturschutzfonds erhältlich.
