Würdigung der Verdienste um Garten- und Weinbau
Anton Magerl, scheidender Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim, wurde mit dem Großen Bayerischen Löwen ausgezeichnet. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner würdigte damit Magerls Verdienste um den Gartenbau und den Weinbau in Bayern.
Der Minister hob Magerls langjähriges Engagement, seinen Weitblick und seine Fachkompetenz hervor, mit denen er sich für die Belange der Gärtner und Winzer eingesetzt habe. Besonders im Bereich der Aus- und Fortbildung sowie bei der fachlichen und organisatorischen Ausrichtung der Landesanstalt auf zukünftige Anforderungen habe Magerl bleibende Verdienste erworben.
"Mit großem persönlichem Engagement, Weitblick und hoher Fachkompetenz haben Sie sich viele Jahre lang erfolgreich für die Belange unserer Gärtner und Winzer eingesetzt", sagte der Minister beim Festakt zu Magerls Verabschiedung in Veitshöchheim.
Unter Magerls Leitung wurden umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt, die die LWG zu einer der modernsten gartenbaulichen Versuchseinrichtungen Deutschlands machten.
Werdegang von Anton Magerl
Anton Magerl studierte Gartenbauwissenschaft an der TU München-Weihenstephan. Seine berufliche Laufbahn begann er 1977 am Amt für Landwirtschaft und Gartenbau Bamberg. 1987 wechselte er zur Regierung von Mittelfranken.
Im Jahr 2005 wurde er Leiter der Abteilung Gartenbau am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth, dem Kompetenzzentrum für den Gartenbau in Mittelfranken und der Oberpfalz. Seit 2008 war Magerl Präsident der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim.
Nachfolge an der LWG
Die Nachfolge von Anton Magerl tritt zum 1. November Prof. Dr. Sebastian Peisl an. Der 52-jährige Hochschullehrer ist Vizepräsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und leitet dort die Forschungsanstalt Gartenbau.
