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Deutsches Landschaftsgärtner-Team erreicht Top Ten bei Berufe-Weltmeisterschaft

Das deutsche Landschaftsgärtner-Team hat bei der Berufe-Weltmeisterschaft in Lyon den zehnten Platz belegt. Für ihre Leistungen wurde das Team mit einer „Medallion for Excellence“ ausgezeichnet und zählt damit zu den zehn besten Teams weltweit.

Auszeichnung „Medallion for Excellence“ für herausragende Leistung

Den Weltmeistertitel im Wettbewerb „Skill 37 Landscape Gardening“ sicherten sich Reto Dali und Samuel Binder aus der Schweiz mit 742 Punkten. Japan erreichte mit 736 Punkten die Silbermedaille. Bronze ging an die Teams aus Südtirol (721 Punkte) und China (720 Punkte). Theo Kleinstäuber und Anton Schimeck erhielten für ihren Einsatz die „Medallion for Excellence“, eine Auszeichnung der Jury für herausragende Leistungen bei den 47. WorldSkills. Die beiden Landschaftsgärtner, die sich durch den deutschen Meistertitel für die WM qualifiziert hatten, zeigten auch auf internationaler Ebene in Frankreich ihr Können.

Obwohl die deutschen Landschaftsgärtner die ersten drei Plätze nicht erreichten, unterstreicht ihr Erfolg die Bedeutung der dualen Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau. Sie gehören zu den besten der Welt in einem Teilnehmerfeld von 20 Nationen.

Die fachliche Herausforderung der Wettbewerbsaufgabe

Zwei Tage vor Wettbewerbsbeginn, am 9. September, erhielten die Teilnehmer erstmals Einblick in die Wettbewerbsaufgabe. Ihnen standen einige Stunden zur Verfügung, um sich mit der Planung, den Materialien und den Maschinen vertraut zu machen. Die Gartenidee eines französischen Landschaftsarchitekten stellte die Teams vor fachliche Herausforderungen. Die terrassierte Gartenanlage erstreckte sich über mehrere Ebenen, und die anfängliche Vermessung des Geländes war komplex. Auf einer sieben mal sieben Meter großen Fläche entstand nach detaillierter Planvorgabe innerhalb von 22 Stunden an vier Wettbewerbstagen ein anspruchsvoller Garten.

Ein französischer Garten als Wettbewerbsobjekt

Zwei Trockenmauern aus Kalkstein bildeten das zentrale Element der Gestaltung. Auf der obersten Ebene führte ein Kiesweg durch eine Bepflanzung aus Formgehölzen, die von Rankelementen aus Holz hinterlegt waren. Ein Gartenstuhl war dort platziert. Ein lineares Wasserbecken mit Wasserspiel stellte einen Blickfang dar.

Zwischen den Mauern führte eine Steinstufe zu einem Holzsteg, der auf die unterste Ebene mit einem Kieselpflaster leitete. Bepflanzt mit weißen Rosen, Gehölzen, Gräsern und Stauden entstand ein Wohlfühlgarten nach französischem Vorbild. Jeweils zwei nebeneinanderliegende Wettbewerbsflächen bildeten in ihrer Bepflanzung den Schriftzug „Lyon 2024“.

19.09.2024

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