Hintergrund und Ziele des Bundespreises Stadtgrün
Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat den Bundespreis Stadtgrün ins Leben gerufen, der im Jahr 2020 erstmals verliehen wird. Ziel ist es, herausragendes Engagement im Bereich des urbanen Grüns zu würdigen. Dabei stehen vielfältige Aspekte wie Nutzbarkeit, gestalterische Qualität, innovative Konzepte und integrative Planungsansätze im Vordergrund.
Städte und Gemeinden in Deutschland sind aufgerufen, sich mit ihren Stadtgrün-Projekten zu bewerben. Auch Planende, Initiativen und andere Akteure des Stadtgrüns können ihre Projekte gemeinsam mit der jeweiligen Gemeinde einreichen.
„Wir freuen uns, dass das BMI den Bundespreises Stadtgrün in diesem Jahr auslobt und damit eine Maßnahme aus dem Weißbuch Stadtgrün von 2017 umsetzt. Der neue Wettbewerb unterstreicht die Bedeutung des Stadtgrüns mit seinen vielfältigen sozialen, kulturellen, gesundheitsfördernden, ökologischen, klimatischen und ökonomischen Funktionen. Jetzt hoffen wir natürlich, dass viele Städte und Gemeinden teilnehmen“, erklärt BGL-Präsident Lutze von Wurmb.
Mit dem Bundespreis sollen vorbildlich umgesetzte Praxisbeispiele bekannt gemacht und ausgezeichnet werden. Die Ausschreibung richtet sich an Städte und Gemeinden aller Größenklassen ab 3.000 Einwohnern. Adressaten sind Bewerbergemeinschaften, die sich für das öffentliche Grün engagieren.
Der Wettbewerb ist mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro dotiert. Die Vergabe erfolgt in vier Kategorien: „Gebaut“, „Gepflegt“, „Genutzt“ und „Gemanagt“. Die Umsetzung und fachliche Begleitung des Bundespreises Stadtgrün übernimmt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).
