Aus- und Weiterbildung

Weiterbildung im Grünen Bereich: Fördermöglichkeiten gezielt nutzen

23.09.2014

DEULA Bildungszentren informieren über zahlreiche staatliche Förderprogramme für Weiterbildungen im Garten- und Landschaftsbau sowie angrenzenden Technikbereichen. Von Bildungsprämie bis WeGebAU können Zuschüsse und vollständige Kostenübernahmen Qualifizierungen deutlich erleichtern. Entscheidend ist eine frühzeitige Beratung und Antragstellung.

Ob Zusatzqualifikation oder beruflicher Neueinstieg – die öffentliche Hand bietet zahlreiche finanzielle Förderprogramme für Lernwillige an. Gerade im Garten- & Landschaftsbau, im Gartenbau sowie in angrenzenden technischen Bereichen lohnt sich ein genauer Blick auf die bestehenden Angebote. Die DEULA Bildungszentren fungieren dabei als anerkannte Ausbildungsstätten und zentrale Ansprechpartner.

Die Einrichtungen sind in vielfältigen Tätigkeitsfeldern anerkannt. Dazu zählen neben GaLaBau, Landwirtschaft und Gartenbau auch Land- und Baumaschinentechnik, Kommunaltechnik, Schweißtechnik, Lagerlogistik sowie Fahrschule. Damit decken sie ein breites Spektrum praxisnaher Qualifizierungen für Betriebe und Beschäftigte ab.

Bildungsprämie und Bildungsgutschein

Ein etabliertes Instrument ist die Bildungsprämie. Sie richtet sich an Erwerbstätige und Selbstständige, deren Einkommen eine festgelegte Grenze nicht überschreitet. Gefördert werden Weiterbildungen, die für die aktuelle oder zukünftige berufliche Tätigkeit relevant sind und fachliche Kompetenzen erweitern. Der Zuschuss beträgt bis zu 500 Euro.

Für Arbeitsuchende oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen stellt die Agentur für Arbeit Bildungsgutscheine aus. Damit werden die Kosten für Qualifizierungen oder Umschulungen übernommen. So lassen sich neue berufliche Perspektiven im grünen Bereich gezielt erschließen.

Mit dem Programm WeGebAU unterstützt die Bundesagentur für Arbeit darüber hinaus gezielt ältere Beschäftigte, Ungelernte und Quereinsteiger. Je nach individueller Situation können bis zu 100 Prozent der Weiterbildungskosten übernommen werden. Auch durch Schulungen verursachte Ausfallzeiten im Betrieb können vollständig erstattet werden.

Förderprogramme der Bundesländer

Zusätzlich existieren in den einzelnen Bundesländern weitere Förderinstrumente. Ein Beispiel ist der Bildungsscheck NRW. Welche Seminare und Qualifizierungsmaßnahmen konkret unterstützt werden, hängt vom jeweiligen Landesprogramm ab.

Informationen zu passenden Fördermöglichkeiten erhalten Interessierte bei der Bundesagentur für Arbeit oder direkt bei den zuständigen DEULA Bildungszentren. Dort gibt es auch Hinweise zu länderspezifischen Programmen und individuellen Voraussetzungen.

Wichtig ist eine frühzeitige Planung. Viele Fördermaßnahmen sind an feste Antragsfristen gebunden. Die Experten der DEULA Bildungszentren beraten Betriebe und Einzelpersonen bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen und unterstützen bei der Antragstellung.

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