Nematoden als natürliche Feinde des Eichenprozessionsspinners
Das wiederkehrende massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners (EPS) stellt Kommunen vor erhebliche Herausforderungen. Die Raupen ernähren sich von Eichenblättern, was nicht nur die Vitalität der Bäume beeinträchtigt, sondern auch eine potenzielle Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellt.
Zur biologischen Bekämpfung des EPS werden Nematoden eingesetzt. Diese nützlichen Fadenwürmer leben natürlicherweise im Boden und sind bekannt für ihre Fähigkeit, Schädlinge zu fressen. Das Unternehmen e-nema aus Schwentinental hat sich auf die Produktion verschiedener Nematodenstämme für die biologische Schädlingsbekämpfung spezialisiert.
e-nema hat eine spezielle, nematodenhaltige Spritzbrühe entwickelt. Diese wird mittels Rückenspritzen auf die Eichen aufgebracht, um sowohl die Eichenblätter als auch die Raupen zu benetzen.
Für die technische Umsetzung der Benetzung, insbesondere bei hohen Eichenbäumen, bietet die Firma Dücker aus Stadtlohn Lösungen an. Der benötigte Sprühkopf zur Applikation der Spritzbrühe ist mit allen Dücker-Auslegearmen kompatibel und gehört zum Standardlieferprogramm des Unternehmens. Die DUA-Auslegearme sind für den Frontanbau konzipiert und verfügen über eine hydraulische sowie elektronische Steuerung, die vom Fahrerplatz aus bedient wird. Das System umfasst zudem Schläuche, Pumpen, Ventile, ein Wasserfass und einen Geräteträger mit Dachluke.
