Hintergrund und Tradition des Tulpenfestes
Die Konzeption und Umsetzung des Pop-Up-Tulpengartens stammen aus den Niederlanden. Dort wird traditionell am dritten Samstag im Januar der Nationale Tulpentag gefeiert, der den Beginn der Tulpensaison markiert. Seit 2012 organisiert die Vereinigung Tulpen Promotie Nederland (TPN), ein Zusammenschluss von über 400 niederländischen Tulpengärtnern, jährlich einen Tulpengarten in Amsterdam.
Dieses Tulpenfest wird auch in Deutschland veranstaltet, in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal.
Selbstpflücken am Breitscheidplatz
Am 14. März bringen niederländische Tulpengärtner in Zusammenarbeit mit der Botschaft des Königreichs der Niederlande 50.000 Tulpen nach Berlin. Unter dem Motto „United in Bloom“ entsteht neben der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein eintägiger Pop-Up-Tulpengarten.
Ab 11 Uhr können Besucher den Garten besichtigen und fotografieren. Um 12 Uhr öffnet der Garten für alle Interessierten, die sich kostenlos einen Strauß mit bis zu zehn Tulpen zusammenstellen können. Am Eingang erhalten die Besucher eine biologisch abbaubare Tüte für den Transport der Blumen.
Informationen zum Tulpenanbau
Auf dem Breitscheidplatz werden zudem Informationen zum Tulpenanbau in den Niederlanden bereitgestellt. Tafeln erläutern, dass jährlich von November bis Mai rund zwei Milliarden Schnitttulpen in den Niederlanden produziert werden. Der Großteil dieser Produktion erfolgt in Gewächshäusern.
Die Schnitttulpenproduktion wird zunehmend CO2-neutral gestaltet, unter anderem durch den Einsatz von Solarenergie, geothermischer Wärme und Regenwassernutzung. Beim Anbau von Tulpen unter Glas werden in der Regel keine Pflanzenschutzmittel verwendet, was durch unabhängige Tests im Vorfeld des Tulpentags bestätigt wurde.


