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Landespflegetage 2026: VGL Bayern würdigt Jürgen Eppel und Angelika Eppel-Hotz

Der VGL Bayern ehrt Jürgen Eppel und Angelika Eppel-Hotz für ihre prägenden Leistungen in Forschung, Lehre und Wissenstransfer im Garten- und Landschaftsbau.

VGL Bayern ehrt prägende Persönlichkeiten des GaLaBaus

Im Rahmen der Veitshöchheimer Landespflegetage 2026 hat der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern zwei prägende Persönlichkeiten des Garten- und Landschaftsbaus ausgezeichnet. Jürgen Eppel und Angelika Eppel-Hotz wurden für ihr jahrzehntelanges Engagement in Forschung, Lehre und Wissenstransfer gewürdigt.

Beide hatten sich im Herbst 2025 in den Ruhestand verabschiedet. Ihre Arbeit hat die Entwicklung des urbanen Grüns und die praxisnahe Unterstützung der Branche in Bayern nachhaltig beeinflusst.

Jürgen Eppel stärkte Forschung und Praxisbezug

Jürgen Eppel war über viele Jahre in leitenden Funktionen an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) tätig. Nach Stationen in Veitshöchheim und im Bayerischen Landwirtschaftsministerium übernahm er 2003 die Leitung der Abteilung Landespflege.

Ab 2017 führte er das daraus hervorgegangene Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau (ISL). Unter seiner Leitung entwickelte sich das Institut zu einer zentralen Einrichtung für praxisorientierte Forschung und den Wissenstransfer in den Garten- und Landschaftsbau. Die Institutsleitung liegt inzwischen bei Nikolai Kendzia.

Angelika Eppel-Hotz engagiert in Lehre und Fachpublizistik

Angelika Eppel-Hotz war seit 1988 im Bereich Garten- und Landschaftsbau an der LWG tätig. Am ISL arbeitete sie als stellvertretende Leiterin im Arbeitsbereich Urbanes Grün und prägte insbesondere die Weiterbildung von Fachkräften.

Ihr Engagement an der Meister- und Technikerschule in Veitshöchheim sowie ihre Tätigkeit als Fachautorin trugen maßgeblich zur Qualifizierung des Branchennachwuchses bei. Ihre Aufgaben wurden von Theresa Edelmann übernommen.

Enge Zusammenarbeit mit dem Verband

In seiner Laudatio betonte VGL Bayern-Präsident Dietmar Lindner die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verband und ISL. Ein zentrales Beispiel sind die Veitshöchheimer Landespflegetage, die sich als wichtige Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Planung und Ausführung etabliert haben.

Weitere gemeinsame Projekte umfassen unter anderem den Klimawandel-Garten am Landwirtschaftsministerium in München sowie die Beteiligung am Gemeinschaftsstand „Bildung und Forschung in Bayern“ auf den GaLaBau-Messen in Nürnberg. Auch Bildungsprojekte wie die Ausstellung „Biodiversität: Echstrem wichtig“ zeigen die Bandbreite der Kooperation.

„Ihr Wirken hat die fachliche Entwicklung des Stadtgrüns und Landschaftsbaus in Bayern maßgeblich und nachhaltig geprägt. Dabei konnten Sie viele Impulse setzten, die weit über die Landesgrenzen hinausreichten“

Mit der Ehrung würdigt der VGL Bayern zwei Persönlichkeiten, deren Arbeit die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis im Garten- und Landschaftsbau entscheidend gestärkt hat.

01.03.2026

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