Warum Bodenschutz im GaLaBau unerlässlich ist
Die zunehmende Größe von Maschinen im Garten- und Landschaftsbau führt oft zu hohen Radlasten und häufigen Überfahrten. Besonders auf feuchten Böden können diese Praktiken erhebliche Schäden verursachen. Um die Funktionen des Bodens langfristig zu erhalten und eine nachhaltige Bewirtschaftung zu gewährleisten, ist es entscheidend, Bodenschadverdichtungen, Erosion und den Eintrag von Schadstoffen zu minimieren.
Obwohl zahlreiche bodenschonende Maßnahmen bekannt sind, fehlte es bislang an einer umfassenden ökonomischen Bewertung ihrer Anwendung. Ein neues Fachheft des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) schließt diese Lücke und beleuchtet erstmals die Kosten des Einsatzes bodenschonender Technik.
Die Publikation analysiert nicht nur die reinen Bauteil- und Maschinenkosten, sondern berücksichtigt auch die Arbeitserledigungskosten für verschiedene Bereiche. Dazu gehören die Bodenbearbeitung, die Bestandesführung und die Ernte. Diese Kosten werden beispielhaft für unterschiedliche bodenschonende Techniken aufgeführt. Eine ökonomische Betrachtung der Kosten in Modellbetrieben ergänzt die Bewertung von Veränderungen in der Produktionstechnik.
Praxisbeispiele aus landwirtschaftlichen Betrieben, Lohnunternehmen und Maschinengemeinschaften veranschaulichen die Vor- und Nachteile des praktischen Einsatzes dieser Techniken. Das 64-seitige Heft ist für 9 € beim KTBL erhältlich. Bestellungen können per E-Mail an vertrieb@ktbl.de oder telefonisch unter 06151 7001 189 aufgegeben werden.