Branche diskutiert nachhaltige Strategien und neue Anforderungen im GaLaBau
Beim 11. Fachdialog von braun-steine in Neu-Ulm stand die Zukunftsfähigkeit des Garten- und Landschaftsbaus im Fokus. Mehr als 300 Fachbesucher aus Planung, Ausführung und Handel nutzten die Veranstaltung, um sich über nachhaltige Entwicklungen und praxisnahe Lösungsansätze auszutauschen.
Im Edwin-Scharff-Haus wurde deutlich, dass die Branche vor vielfältigen Herausforderungen steht – gleichzeitig aber zahlreiche Möglichkeiten bestehen, Außenräume klimaangepasst und wirtschaftlich zu gestalten.
Naturnahe Gestaltung als Schlüssel
Ein zentrales Thema war die naturnahe Gartengestaltung. Dabei wurde aufgezeigt, dass zwischen vollständig versiegelten Flächen und üppig begrünten Gärten zahlreiche Zwischenlösungen existieren.
Jeder zusätzliche Quadratmeter Grün trägt dazu bei, die Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren. Für Planer und Ausführende ergeben sich daraus neue Ansätze, Flächen funktional und gleichzeitig ökologisch aufzuwerten.
Ressourcenschonung beginnt bei der Planung
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem effizienten Umgang mit Baustoffen. Eine sorgfältige Prüfung von Materialien vor dem Einbau sowie eine fachgerechte Verarbeitung vermeiden Nacharbeiten und reduzieren den Energieeinsatz.
Gerade im B2B-Bereich gehört die Kontrolle gelieferter Ware zu den grundlegenden Pflichten. Fehler in diesem Prozess können nicht nur Kosten verursachen, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Begrünbare Flächen mit Betonstein
Dass sich auch mit Pflastersteinen nachhaltige Lösungen realisieren lassen, zeigte die Produktentwicklung von braun-steine. Durch gezielte Gestaltung können befestigte Flächen Raum für Begrünung bieten und so ökologische Funktionen übernehmen.
Solche Konzepte verbinden technische Anforderungen mit Umweltaspekten und erweitern die Einsatzmöglichkeiten klassischer Baustoffe im Außenraum.
Neue Anforderungen durch Nachhaltigkeitsberichte
Die Bedeutung von Nachhaltigkeit geht über Planung und Bau hinaus. Große Unternehmen sind zunehmend verpflichtet, umfassende Berichte zu erstellen und fordern entsprechende Nachweise auch von Dienstleistern.
Diese Entwicklung wirkt sich direkt auf Betriebe im Gartenbau aus, die ihre Prozesse und Leistungen zunehmend transparent darstellen müssen.
Veränderung als Chance begreifen
Die Transformation der Branche erfordert Anpassungsbereitschaft. Neue Technologien wie künstliche Intelligenz bieten zusätzliche Potenziale, die es zu nutzen gilt.
Verweigerung hält Veränderung nicht auf, sie führt nur dazu, dass man es verpasst, den eigenen Gestaltungsspielraum auszuschöpfen.
Der Fachdialog machte deutlich, dass nachhaltige Entwicklung, technologische Innovation und wirtschaftliches Denken eng miteinander verknüpft sind. Für den Garten- und Landschaftsbau ergeben sich daraus konkrete Chancen für eine zukunftsfähige Ausrichtung.


