Regulierungen und die Bedürfnisse der Landwirtschaft
Der Markt für landwirtschaftliche Nutzflächen in Deutschland steht im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. In den letzten Jahren haben die Bodenpreise einen deutlichen Anstieg verzeichnet. Dies führt zu einer verstärkten Konkurrenz unter Landwirten um knapper werdende Flächen. Gleichzeitig entwickeln sich diese Flächen zu einer gefragten Investitionsmöglichkeit für Akteure außerhalb der Landwirtschaft.
Diese Entwicklung hat in jüngster Zeit Überlegungen zu staatlichen Regulierungen des Bodenmarktes angestoßen. Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) thematisiert diesen Sachverhalt im Rahmen einer Informationsveranstaltung während ihrer Unternehmertage am 2. September 2015 in Regensburg.
Diskussion über Regulierungen und Landwirtebedürfnisse
Die Veranstaltung konzentriert sich auf zwei zentrale Fragen: die Notwendigkeit von Regulierungen und die erforderlichen Rahmenbedingungen für Landwirte. Prof. Dr. Alfons Balmann, Direktor des Leibniz-Institutes für Agrarentwicklung in Halle, wird die Aspekte der Regulierungen beleuchten. Hubertus von Daniels-Spangenberg, Marktfruchterzeuger in Leopoldshöhe (Nordrhein-Westfalen) und Könnern (Sachsen-Anhalt), wird die Perspektive und die Erfordernisse der Landwirte darlegen.
Die Informationsveranstaltung findet im Festsaal des Kongress- & Kulturzentrums Kolpinghaus in Regensburg statt und beginnt um 9.15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen erbeten und kann online erfolgen.
Die DLG-Unternehmertage, die vom 1. bis 2. September stattfinden, stehen unter dem Generalthema „Staatliches Handeln – eine Unternehmerherausforderung! Betriebsführung in Zeiten von Greening, Düngeverordnung und Bestandsobergrenzen“. Das Programm umfasst weitere öffentliche Veranstaltungen. Detaillierte Informationen sind im Internet verfügbar.
