Auszeichnungen für herausragende Grabgestaltung
Die Bundesgartenschau würdigte die Leistungen der Aussteller mit der Verleihung von Staatsehrenpreisen. Ministerialdirektor Clemens Neumann vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Andreas Lohff, Vizepräsident des Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG), überreichten die Auszeichnungen an erfolgreiche Friedhofsgärtner.
Der Staatsehrenpreis in Gold ging an die Meisterklasse des Bildungszentrums Gartenbau in Essen unter der Leitung von Anja Qayyum-Kocks. Die Friedhofsgärtnerei Seppelfricke aus Gelsenkirchen erhielt den Staatsehrenpreis in Silber. Die Ausstellergemeinschaft Norbert Walz und Andreas Ellinger aus Stuttgart wurde mit dem Staatsehrenpreis in Bronze ausgezeichnet.
Herausforderung für die Preisrichter
Die Entscheidung über die Staatsehrenpreise blieb bis zuletzt offen. Die Preisrichter standen vor der Aufgabe, in vier Bewertungsrundgängen insgesamt 70 Mustergräber von 49 Ausstellern zu beurteilen. Diese waren in vier Themenbereichen des Ausstellungsteils „Grabgestaltung und Denkmal“ präsentiert. Die Vielfalt der verwendeten Pflanzen und Grabgestaltungen war dabei erheblich.
Würdigung der Ausstellerleistungen
Andreas Lohff vom ZVG lobte in seiner Ansprache die beteiligten Gärtner der BUGA 2015 für ihre kreativen und außergewöhnlichen Leistungen. Er hob die Bedeutung von Gartenschauen für die Entwicklung von Regionen, Städten und Kommunen hervor. Auch Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft GmbH (DBG), zeigte sich zufrieden mit den Beiträgen aller Beteiligten und dankte insbesondere den Gärtnern.
Die nächste Internationale Gartenausstellung (IGA) ist für 2017 in Berlin Marzahn-Hellersdorf geplant. Die Friedhofsgärtner werden dort erneut vertreten sein, um das kreative Niveau der Grabgestaltung zu demonstrieren. Die Vorbereitungen für die IGA 2017 haben bereits begonnen.


