BUGA Oberes Mittelrheintal 2029: Das Welterbe-Tal im Fokus

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Die Planungen für die Bundesgartenschau (BUGA) Oberes Mittelrheintal 2029 nehmen Gestalt an. Geschäftsführer Sven Stimac blickt zuversichtlich auf die kommenden Jahre und die Entwicklung des Welterbes.

Fortschritte und Visionen der BUGA 2029

Die Planungen für die Bundesgartenschau (BUGA) Oberes Mittelrheintal 2029 nehmen Gestalt an. Das Team um Geschäftsführer Sven Stimac blickt zuversichtlich auf die kommenden Jahre und die Entwicklung des Welterbes Oberes Mittelrheintal.

Seit Stimacs Amtsantritt im August 2022 wurden die Planungen konkretisiert. Der Aufsichtsrat der BUGA Oberes Mittelrheintal 2029 gGmbH hat im November den Weg für die ersten Planungswettbewerbe geebnet. Diese Wettbewerbe, die im Sommer 2023 ausgelobt werden, betreffen die Gestaltung der ersten Basisfreiflächen. Auf diesen Flächen, die sich in Lahnstein, Bacharach und Rüdesheim befinden, wird die BUGA im Jahr 2029 Eintritt erheben. Weitere Überlegungen zu Flächen rund um die Burg Rheinfels und die Loreley sollen später konkretisiert werden.

Stimac betont, dass diese BUGA-Flächen als erste Puzzleteile dienen, um die Ziele der BUGA Oberes Mittelrheintal 2029 zu erreichen.

Die BUGA2029 wird attraktive Freiflächen nachhaltig gestalten, die den Besuchern jeweils einen erlebnisreichen Aufenthalt bieten. Damit erzielt die BUGA GmbH die erforderlichen Einnahmen. Um einen Tagesbesuch abzurunden, bieten sich anschließende Ausflüge zu den zahlreichen Hotspots in der jeweiligen Umgebung an. Die Basisflächen sind also Ankerpunkte für einen größeren Talbereich.

Ziel ist es, Gäste zu mehrmaligen Besuchen oder Übernachtungen im Oberen Mittelrheintal zu motivieren. Dafür sind laut Stimac verschiedene Voraussetzungen zu schaffen, darunter ein intelligentes und vernetztes Ticketing-System, ein touristisches Gesamtvermarktungskonzept sowie ein modernes Mobilitätskonzept.

Diese Themen werden ab 2023 gemeinsam mit dem Hauptgesellschafter, dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, angegangen. Eine verbesserte Infrastruktur, die im Zuge der BUGA 2029 entsteht, soll über das Jahr 2030 hinaus Bestand haben. Der Dialog zwischen den Akteuren ist für den Fortschritt des Projekts von Bedeutung. Stimac hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche mit Vertretern von Kommunen, Institutionen, Hochschulen und Investoren geführt. Weitere Gespräche und neue Beteiligungsformate sind für 2023 geplant.

Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen das Potenzial des Welterbes Oberes Mittelrheintal kennen. Wie engagiert sie für ihre Heimatund ihre Vorhaben einstehen. Das unterstützen wir als BUGA 2029 gerne. Aber wir sind lediglich der Katalysator für eine positive Entwicklung. Der Star war, ist und bleibt das Tal!

Zahlen und Fakten zur BUGA Oberes Mittelrheintal 2029

Die Bundesgartenschau findet im Welterbe Oberes Mittelrheintal statt, das sich über 67 Rheinkilometer von Rüdesheim (Rheinkilometer 526) bis zum Deutschen Eck in Koblenz (Rheinkilometer 593) erstreckt. Das Gebiet umfasst etwa 620 Quadratkilometer, wobei die Kernzone rund 273 Quadratkilometer einnimmt. Dort leben insgesamt etwa 170.000 Menschen.

Für die BUGA Oberes Mittelrheintal 2029 ist ein Gesamtbudget von 108 Millionen Euro vorgesehen. Die Länder Rheinland-Pfalz (48,6 Millionen Euro) und Hessen (6,3 Millionen Euro) tragen mit 54,9 Millionen Euro den Großteil. Die BUGA 2029 gGmbH soll 38,7 Millionen Euro selbst erwirtschaften, während die Welterbe-Kommunen 14,4 Millionen Euro beisteuern.

Gesellschafter der BUGA 2029 gGmbH sind die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (33,3 Prozent) und der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal (66,6 Prozent). Der Welterbe-Zweckverband, der die Bundesgartenschau 2029 veranstaltet, repräsentiert alle 59 Gebietskörperschaften des Welterbes, darunter zwei Bundesländer, vier Verbandsgemeinden, fünf Landkreise sowie 48 Städte und Gemeinden.

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