BUGA Rostock 2025: Bürgerschaft ebnet Weg für Bundesgartenschau

Die Grüne Stadt

Die Rostocker Bürgerschaft hat mit der Zustimmung zum Durchführungsvertrag und dem Business-Konzept einen entscheidenden Schritt zur Realisierung der Bundesgartenschau 2025 getan. Diese Entscheidung ermöglicht die umfassende Stadtentwicklung und die Verbindung der Innenstadt mit nordöstlichen Stadtteilen.

Wichtige Beschlüsse für die BUGA 2025 in Rostock

Die Stadt Rostock hat einen entscheidenden Schritt zur Realisierung der Bundesgartenschau 2025 vollzogen. Am 18. August 2021 stimmte die Bürgerschaft mehrheitlich dem Durchführungsvertrag mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG), dem Gesellschaftsvertrag für die künftige BUGA 2025 GmbH sowie dem Business-Konzept zu. Dieser Entscheidung gingen intensive Beratungen in städtischen Ausschüssen, mit politischen Fraktionen, der Stadtspitze und der Kommunalaufsicht Mecklenburg-Vorpommern voraus.

"Mit dem Gesellschaftsvertrag und dem Durchführungsvertrag mit der DBG sind zwei wichtige Werkzeuge bereitgestellt, um den weiteren Prozess zu gestalten", so Jochen Sandner, Geschäftsführer der DBG. "Es ist ein ambitionierter Weg, der vor uns liegt. Wir freuen uns, dass mit der Leitentscheidung im Oktober 2020 und der gestrigen Zustimmung nun alle Voraussetzungen geschaffen sind, ihn in Angriff zu nehmen."

Die Bundesgartenschau bietet Rostock die Möglichkeit zur umfassenden Stadtentwicklung. Geplant sind sieben sogenannte „Rostocker Projektbausteine“. Dazu gehören der Bau einer Warnowbrücke, die Neugestaltung des Stadthafens, die Anlage eines Stadtparks auf einer ehemaligen Deponiefläche sowie die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers. Ziel ist es, die Innenstadt besser mit den nordöstlichen Stadtteilen zu verbinden.

Für die BUGA Rostock 2025 sind Gesamtkosten von rund 142 Millionen Euro veranschlagt. Der Großteil dieser Summe soll durch Fördergelder von Land und Bund gedeckt werden. Der Eigenanteil der Stadt Rostock beläuft sich auf etwa 40 Millionen Euro.

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