Beetpflanzen und Gehölze

Baumschulen verzeichnen steigende Nachfrage und Preisanstieg

Die Baumschulbranche erlebt eine steigende Nachfrage und Preisanstiege, bedingt durch erhöhte Kosten und Verknappung bestimmter Sortimente. Besonders betroffen sind Jungpflanzen und mehrjährige Gehölze.

Herausforderungen und Empfehlungen für die Baumschulbranche

Die Baumschulbranche blickt optimistisch auf die aktuelle Herbstsaison. Sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel ist eine erhöhte Nachfrage festzustellen. Diese Entwicklung, in Verbindung mit gestiegenen Transport- und Bewässerungskosten, führt zu einem deutlichen Preisanstieg. Betroffen sind davon insbesondere Jungpflanzen und mehrjährige Gehölze.

Trotz der positiven Umsatzentwicklung stehen Baumschulen vor Herausforderungen. Es kommt zu einer Verknappung verschiedener Sortimente. Dazu zählen unter anderem kleinkronige Straßenbäume, Klimabäume, größere Heckenpflanzen, Wildsträucher und Solitärpflanzen. Bei diesen Pflanzen wurde die Produktion über mehrere Jahre nicht ausgeweitet.

Zusätzlich haben der letzte Hitzesommer und die anhaltende Dürre in vielen deutschen Regionen dazu geführt, dass zahlreiche Pflanzen nicht die gewünschte Größe erreichen konnten. Die aktuellen Absatzzahlen deuten darauf hin, dass vermehrt Pflanzen nachgepflanzt werden, die den trockenen Sommer nicht überstanden haben. Diese Verknappung wird voraussichtlich auch im kommenden Frühjahr und darüber hinaus zu Engpässen bei bestimmten Gehölzarten führen.

Diese erfreuliche Entwicklung findet allerdings vor dem Hintergrund der Verknappung verschiedener Sortimente statt. Dazu gehören unter anderem kleinkronige Straßenbäume, Klimabäume, größere Heckenpflanzen, Wildsträucher und Solitärpflanzen, deren Produktion mehrere Jahre nicht ausgeweitet worden ist. Hinzu kommen der letzte Hitzesommer und die langanhaltende Dürre in vielen Regionen Deutschlands, die dafür sorgten, dass viele Pflanzen oft nicht die gewünschte Größe erreicht haben. Die Absatzzahlen deuten darauf hin, dass offensichtlich aktuell viel nachgepflanzt wird, was den trockenen Sommer nicht überstanden hat. Diese Verknappung wird sicherlich dafür sorgen, dass auch im kommenden Frühjahr und darüber hinaus bestimmte Gehölzarten knapp auf dem Markt werden.

Angesichts dieser Situation empfiehlt Helmut Selders, Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB), Pflanzenkäufe und Pflanzungen bereits im Herbst vorzunehmen. Dies soll die Verfügbarkeit der gewünschten Sorten sicherstellen.

Solange es nicht so stark friert, dass die Böden zugefroren sind, kann man pflanzen!

22.11.2018

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