Klimaresistente Sorten bieten lange Blütezeiten und gut zugängliche Pollenquellen
Rosen können auch während warmer und trockener Sommer über lange Zeit weiterblühen. Klimaresistente Sorten kommen mit Hitze und zeitweiligem Wassermangel zurecht und sorgen über mehrere Monate für Farbe. Offen und halbgefüllt blühende Rosen bieten zugleich Bienen und anderen Insekten gut erreichbare Pollenquellen.
Damit verbinden Rosen gestalterische Eigenschaften mit einer langen Blütezeit von Mai bis weit in den Herbst. Für den Garten- und Landschaftsbau sind insbesondere Standortwahl, Blütenform und ein an Trockenperioden angepasstes Bodenmanagement wichtige Aspekte bei der Verwendung.
Schutzmechanismen bei Hitze und Trockenheit
Bei drohendem Wassermangel können Rosen ihre Verdunstung reduzieren. Gleichzeitig bilden sie Stoffe, die dazu beitragen, Feuchtigkeit besser in den Blättern zu halten. Dadurch können die Pflanzen Trockenphasen besser bewältigen.
Bei hohen Temperaturen kommen außerdem spezielle Proteine zum Einsatz, die Blätter und Blüten vor Schäden durch Hitze schützen. Diese Mechanismen tragen dazu bei, dass Rosen auch während warmer und trockener Perioden weiter wachsen und blühen können.
Offene Blüten erleichtern Insekten den Zugang
Bei offenen und halbgefüllten Rosen sind die mit Staubgefäßen besetzten Blütenmitten für Insekten gut erreichbar. Die Pflanzen setzen große Mengen Pollen frei und werden dadurch unter anderem von Honigbienen, Schwebfliegen, Wildbienen und Hummeln besucht.
Hinzu kommt die lange Blütezeit. Rosen können von Mai bis weit in den Herbst hinein blühen und stellen damit über viele Monate Blüten zur Verfügung. Besonders an sonnigen Tagen sind entsprechend zahlreiche Insekten an den Pflanzen zu beobachten.
Mulch schützt trockene Böden
Auf trockeneren Standorten empfiehlt sich rund um die Rose eine etwa 5 Zentimeter starke Mulchschicht, beispielsweise aus Laub oder Kompost. Sie verlangsamt die Austrocknung des Bodens und reduziert zugleich den Unkrautaufwuchs.
Darüber hinaus fördert organisches Mulchmaterial das Bodenleben und setzt zusätzliche Nährstoffe frei. Damit unterstützt die Mulchschicht die Pflanzen insbesondere unter trockenen Bedingungen.
Standort, Pflanzung und Bewässerung
Die meisten Rosen bevorzugen einen Standort mit mindestens vier Stunden Sonne pro Tag. Das Farbspektrum der Blüten reicht von Weiß und Pastellgelb über kräftiges Rot bis Violett. Auch mehrfarbig blühende Varianten stehen zur Verfügung.
Rote Rosen können bei länger anhaltender Hitze etwas ausbleichen. Neu gebildete Blüten erscheinen anschließend wieder in ihrer ursprünglichen Farbe. Rosen im Topf lassen sich ganzjährig pflanzen.
Eine Bewässerung ist insbesondere unmittelbar nach der Pflanzung erforderlich. Darüber hinaus muss erst in extrem langen Trockenperioden zusätzlich gegossen werden. Zusammen mit einer Mulchschicht lässt sich so die Bodenfeuchtigkeit länger erhalten.


