Details und Schwerpunkte der Förderung
Das Bundesumweltministerium unterstützt mit dem Programm „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ Projekte, die Kommunen, Unternehmen und gesellschaftliche Akteure auf Hitzeperioden und Hochwasser vorbereiten sollen. Die Förderung zielt auf Leuchtturmprojekte zur Klimaanpassung sowie den Aufbau regionaler Zusammenarbeit ab. Hierfür stehen bis zu 300.000 Euro pro Vorhaben zur Verfügung.
Unsere Umwelt wird durch den Klimawandel verletzlicher. Auch in Deutschland müssen wir uns dringend an die Auswirkungen des Klimawandels anpassen. Das haben uns nicht zuletzt die extreme Hitze und Trockenheit des letzten Sommers, unter der Landwirte wie der Rest der Bevölkerung gelitten haben, deutlich vor Augen geführt Mit unserem Förderprogramm unterstützen wir Kommunen, Unternehmen und gesellschaftliche Akteure dabei, sich langfristig und nachhaltig gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen.
Gefördert werden kommunale, innovative Leuchtturmvorhaben und der Aufbau regionaler Kooperationen. Ebenso werden die Entwicklung von Bildungsmodulen zu Klimawandel und -anpassung sowie Anpassungskonzepte für Unternehmen unterstützt. Die maximale Förderhöhe liegt je nach Förderschwerpunkt zwischen 100.000 und 300.000 Euro.
Projektskizzen können vom 1. August bis zum 31. Oktober bei der Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) eingereicht werden. Nach der Bewertung der Skizzen fordert das Bundesumweltministerium Interessenten mit aussichtsreichen Projekten zur Stellung eines formalen Förderantrags auf.
Hintergrund und Ziele des Förderprogramms
Das Förderprogramm ist Teil der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ (DAS). Ein zentrales Ziel der DAS ist es, die systematische Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels in Planungs- und Entscheidungsprozessen öffentlicher und gesellschaftlicher Akteure anzuregen und zu unterstützen, insbesondere auf kommunaler und lokaler Ebene. Das Programm legt Wert auf Ergebnisse, die eine hohe Übertragbarkeit auf ähnlich betroffene Regionen und Akteure aufweisen.
In der Vergangenheit wurden im Rahmen des Programms bereits Vorhaben zu Themen wie klimaangepasstes Wassermanagement in trockenen Regionen, die Vermeidung hitzebedingter Gesundheitsprobleme in der stationären Pflege sowie Bildungsmodule zum klimarobusten Bauen und zur klimaangepassten Landwirtschaft gefördert. Auch innovative Ansätze im Starkregenmanagement und der kommunalen Überflutungsvorsorge erhielten Unterstützung.
