Fortschritte und Optimierung des Charta-Prozesses
Im Fokus des Treffens stand die Diskussion des Charta-Prozesses, die Identifizierung kritischer Punkte und die Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen. Vertreter des Thünen-Instituts für Holzforschung präsentierten zudem einen Konzeptansatz zur Evaluation des Prozesses. Die AG-Vorsitzenden hoben den Wert der themenbezogenen Zusammenarbeit und des Austauschs zwischen Praxis, Wissenschaft und Verwaltung hervor.
Trotz des bereits hohen zeitlichen Engagements der Beteiligten wurde vereinbart, den Austausch innerhalb und zwischen den Arbeitsgruppen zu intensivieren. Ein weiteres Anliegen war die Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen.
Anpassung an aktuelle gesellschaftliche Themen
Ein Beispiel hierfür ist das Thema Plastikmüll, das in der politischen und gesellschaftlichen Debatte eine hohe Relevanz besitzt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass solche Themen in die weitere Umsetzung der Charta integriert werden müssen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Möglichkeiten der Holzverwendung und deren Bedeutung für Natur und Umwelt zu stärken.
Zukünftig soll die Kommunikation mit externen Zielgruppen verstärkt und strategische Partnerschaften aufgebaut werden. Eine geplante Veranstaltungsreihe „Charta im Dialog“ soll hierfür konkrete Ansatzpunkte bieten. Positiv wurde die Entscheidung von Bundesministerin Klöckner aufgenommen, das Kompetenzzentrum Wald und Holz bei der FNR einzurichten. Dies wird als wichtiger Baustein im Koalitionsvertrag betrachtet, der Impulse für die gesamte Wertschöpfungskette liefern soll.
