Strategische Übernahme stärkt Marktposition
Die skandinavische Heatweed Technologies AB und die Max Holder GmbH haben gemeinsam die Heatweed Technologies GmbH gegründet. Diese neue Gesellschaft übernimmt zum 1. März 2017 das Portfolio von WAVE Weed Control. Damit positioniert sich das Unternehmen als führender Anbieter von Lösungen zur professionellen Unkrautbekämpfung in Europa.
WAVE Weed Control entstand 2003 aus Van de Haar Landscaping in den Niederlanden. Ursprünglich für den Eigenbedarf und lokale Stadtverwaltungen tätig, expandierte WAVE sukzessive nach Belgien und Deutschland. Ab 2013 fungierte Heatweed Technologies AB als erster Importeur von WAVE-Produkten, was zu einem deutlichen Wachstum führte.
Unsere Vision ist es, bei der chemiefreien Unkrautbekämpfung Maßstäbe zu setzen, was uns eine führende Rolle verschafft. Daraus erwächst unseren Kunden gegenüber die Verpflichtung, Produkte und Serviceleistungen von höchster Qualität zu bieten und dabei auch künftig nach fortwährender Innovation zu streben. Mit Blick auf dieses Ziel war es eine logische Schlussfolgerung, uns mit Holder zusammenzuschließen und gemeinsam das WAVE-Geschäft zu übernehmen.
Dies erklärte Johan Rud, technischer Direktor und Mitinhaber von Heatweed Technologies AB. Die Kunden sollen von verbesserten Serviceleistungen profitieren.
Wir sind ein forschungsorientiertes Unternehmen, das seine Verpflichtung seinen Kunden gegenüber ernst nimmt. Wir werden uns in diesem Sinne auch weiterhin der Aufgabe widmen, die Weiterentwicklung unserer Technologien und Methoden stetig voranzutreiben.
Ergänzte Cecilie Ruud, Interims-Geschäftsführerin der Heatweed Technologies GmbH. Der operative Hauptsitz der Heatweed Technologies GmbH wird am bisherigen WAVE-Standort in Veenendaal, Niederlande, angesiedelt. Dies soll einen reibungslosen Transfer von Wissen und bestehenden Geschäftsprozessen gewährleisten.
Ein zentrales Produkt im Portfolio von Heatweed ist die weltweit patentierte Sensorserie. Dieses System wird auf multifunktionale Systemfahrzeuge montiert und bekämpft Unkraut gezielt mit heißem Wasser, das mittels Sensortechnologie appliziert wird. Die Sensorserie ist in über 17 europäischen Ländern im Einsatz, Tendenz steigend.
Die Nutzung unserer beiden Sensorserien ermöglicht der Stadtverwaltung Kosteneinsparungen, so konnte der Wasserverbrauch um 80 % sowie der Dieselverbrauch um 83 % gesenkt werden und wir können pro Tag eine Fläche von 30.000 m² behandeln. Wir haben unseren Sensor auf ein Systemfahrzeug von Holder aufgebaut, sodass wir auf Gehwegen fahren können und der Verkehrsfluss somit nicht gestört wird. Die Sensorserie ist sogar kostengünstiger als chemische Mittel und schlägt alle anderen chemiefreien Verfahren, die wir in Betracht gezogen haben. Am meisten überzeugt die hohe Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt.
Dies verdeutlichte Kurt Idland, Geschäftsführer bei NIS in Stavanger, Norwegen, einem für die Grünpflege zuständigen Bereich der Stadtverwaltung.
