Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml warnt vor Gefahren durch die Pflanze Riesen-Bärenklau insbesondere bei schönem Wetter. Huml betonte heute am Sonntag: Der Pflanzensaft enthält Kontaktgifte, die den natürlichen UV-Schutz der Haut außer Kraft setzen. Sie können in Verbindung mit Sonnenlicht zu Verbrennungen auf der Haut führen. Deshalb sollte der Riesen-Bärenklau nicht angefasst werden.

Mit der bis zu vier Meter hohen Pflanze spielen insbesondere Kinder gerne. Die Ministerin unterstrich: "Eltern sollten deshalb auf die schmerzhaften Folgen hinweisen. Unter Umständen können Hautreaktionen erst Tage später durch Sonneneinstrahlung ausgelöst werden. Bei empfindlichen Personen und Allergikern kann ein Berühren der Pflanze auch Fieber, Atemnot oder einen Kreislaufschock hervorrufen."

Huml fügte hinzu: "Nach einem Kontakt mit dem Riesen-Bärenklau sollte ein schattiger Orte aufgesucht werden. Danach empfiehlt es sich, die betroffenen Hautstellen rasch mit Wasser und Seife abzuwaschen - besser noch mit Spiritus. Falls dennoch Hautreaktionen auftreten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen."

Beim Entfernen der Pflanze im Garten ist Schutzkleidung inklusive einer Schutzbrille erforderlich. Außerdem sollte dies immer abends oder bei bedecktem Himmel geschehen, um Reaktionen mit UV-Licht auf jeden Fall zu vermeiden.

 

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