Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Gute Ausbildung standen beim Besuch des SPD-Landtagskandidaten Marius Schmidt beim GaLaBau-Betrieb Kolb GrünKonzept in Viernheim im Vordergrund. Der Politiker war der Einladung zum Politikerpraktikum „GaLaBau in Politik & Praxis“ des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V. (FGL) in den GaLaBau-Betrieb gefolgt.

Ein erfolgreicher Praktikumstag: Thomas Kolb, Geschäftsführer, SPD-Landtagskandidat Marius Schmidt und Milena Kolb, Bauleiterin und Planerin (v.l.n.r.) Foto: FGL Hessen-Thüringen

Der Inhaber Thomas Kolb legt Wert auf gute Ausbildung, denn der Fachkräftemangel ist auch in Südhessen ein Thema. „Baustellen, an denen mehrere Gewerke tätig sind, verzögern sich immer wieder, weil in allen Berufen die Fachkräfte fehlen. Als Landschaftsgärtner sind wir das letzte Gewerk am Bau, daher merken wir die Verzögerung am stärksten“, berichtet Thomas Kolb.

Zwei angehende Landschaftsgärtner befinden sich derzeit bei Kolb in der Ausbildung. Für die Fahrt zur nächstgelegenen hessischen Berufsschule müssen die Auszubildenden täglich mehr als zweieinhalb Stunden Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf sich nehmen. Thomas Kolb wünscht sich daher eine finanzielle Förderung des Führerscheins für seine Auszubildenden, denn nur so, können seine Auszubildende leichter zur Berufsschule gelangen als auch an allen Baustellen im Umkreis eingesetzt werden.

Auch für den SPD-Landtagskandidaten Marius Schmidt ist eine qualitative und kostenfreie Bildung ein Anliegen, das in Hessen angegangen werden muss. „Kostenfreie Bildung sollte in der Kita anfangen und bis zum Berufsabschluss gehen“, so Marius Schmidt und ergänzt, „dazu zählt für bestimmte Berufsgruppen nicht nur die praktische und schulische Ausbildung, sondern auch ein Führerschein, der junge Menschen mobil macht.“

Auch bei einem weiteren Anliegen hofft der Unternehmer auf mehr Unterstützung aus der Politik: Mit der Auflage eines eigenen Förderprogramm für Dach- und Fassadenbegrünung kann den Auswirkungen des Klimawandels entgegengetreten werden. Thomas Kolb erläutert: „Um die sommerliche Hitze, wie wir sie in den letzten Wochen erlebt haben, in Siedlungsgebieten abzumildern, gelten ökologisch wirksame Dachbegrünungen als besonders erfolgsversprechend.“ Auch ökologische Ausgleichskonten, die dafür sorgen, dass versiegelte Grünflächen an einem anderen Ort mit derselben ökologischen Wertigkeit ausgeglichen werden, sieht er als ersten Schritt in die richtige Richtung.

 

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