Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Wie kann man Holzbauten und Gartenholz ohne chemische Mittel vor Feuchtigkeit und Nässe schützen? Zum richtigen Umgang mit unseren wichtigen Holzressourcen gibt PEFC Deutschland e.V. nützliche Tipps. Der Waldschutzorganisation ist wichtig, dass hochwertige Hölzer aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern auch nach der Ernte sorgsam und pfleglich behandelt werden und lange in Haus und Garten erhalten bleiben.

Balken und Pfosten, die ganzjährig schutzlos der Witterung ausgesetzt sind, lassen sich mit einer Blende aus Metall oder Holz schützen. (Foto: PEFC)

Größere Mengen Wasser wirken vor allem durch Niederschläge von außen auf das Holz im Dach, der Fassade und der Terrasse eines Hauses. Feuchtigkeit kann auch von Innen als Wasserdampf oder durch aufsteigende Feuchte aus dem Boden in die Bauteile gelangen. Je nach Holzart führt dabei ein Feuchtigkeitsgehalt von mehr als 20 bis 30 Prozent in einer Holzkonstruktion zum Wachstum von Pilzen und Mikroben. Trocknet das Holz wieder, passiert nichts weiter. Ist das allerdings über einen längeren Zeitraum nicht der Fall, wird das Holz in Mitleidenschaft gezogen. Während morsches Holz im Wald normal ist, muss Bauholz stets stabil bleiben.

Was ist „konstruktiver Holzschutz“?

Als „konstruktiven Holzschutz“ bezeichnet man chemiefreie, rein bauliche Maßnahmen, deren Hauptaufgabe es ist, den Baustoff Holz vor Feuchtigkeit zu schützen bzw. dafür zu sorgen, dass feuchtes Holz zügig wieder abtrocknen kann. Zahlreiche Standardlösungen sorgen für den dauerhaften Erhalt der Bauteile. Oftmals hilft schon einfachstes Wissen weiter: Etwa die Verlegung von Holzterrassendielen mit einem leichten Gefälle, das Einplanen eines Dachüberstandes mit Regenrinne beim Gartenhäuschen oder die Verwendung von Metallschuhen für Gartenzaunpfosten. Die Argumente für den baulichen Holzschutz verdeutlicht die Zertifizierungsorganisation PEFC Deutschland e.V., der nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holznutzung zentrale Anliegen sind.

 

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