Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Auftragsbestand erreicht neuen Höchststand und liegt 24,6 % über dem Vorkrisenniveau

Statistisches Bundesamt in Wiesbaden (Bild: Destatis)

Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich im September 2021 gegenüber August 2021 um 1,2 % und die offenen Aufträge aus dem Ausland um 3,1 %. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im September 2021 kalender- und saisonbereinigt 24,6 % höher.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern stieg der Auftragsbestand im September 2021 gegenüber August 2021 um 1,8 %. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg er um 2,7 %. Dieser Anstieg geht vor allem auf die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit +5,9 % und den Maschinenbau mit +3,9 % zurück. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 0,5 % niedriger als im Vormonat.

Auch die Reichweite des Auftragsbestands hat sich weiter erhöht. Sie betrug im September 2021 im Verarbeitenden Gewerbe 7,4 Monate und hat ebenfalls einen neuen Höchststand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 erreicht (August 2021: 7,3 Monate). Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug sie 10,5 Monate (August: 10,2 Monate) und bei Vorleistungsgütern 3,8 Monate (August: 3,9 Monate). Im Bereich der Konsumgüter lag sie bei 3,2 Monaten (August: 3,3 Monate).

Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten. Sie wird als Quotient aus aktuellem Auftragsbestand und mittlerem Umsatz der vergangenen 12 Monate im betreffenden Wirtschaftszweig berechnet.

 

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