Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Einen bunten Strauß an Projekten aus Forschung und Praxis präsentiert die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am Stand GA-19 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) vom 23. bis 26. Januar 2024 in Essen.

Edelweiß (Leontopodium alpinum) in torffreiem Substrat Quelle: BLE

Das Angebot komplettiert das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) am Stand GA-17 mit Informationsmaterialien für den Gartenbau und Unterrichtsbausteinen für berufsbildende Schulen.

Lehrkräfte finden am BZL-Stand kompakte Unterrichtsmaterialien, die sich leicht in den Fach-Unterricht integrieren lassen. Hierzu zählt beispielsweise das „Kartenspiel: Fruchtfolge verstehen“ oder der Unterrichtsbaustein „Mystery Pflanzengesundheit“. Für Praktikerinnen und Praktiker aus dem Gartenbau gibt es Broschüren, in denen unter anderem Erkenntnisse aus Forschung und Praxis aufbereitet wurden. Außerdem stellt das BZL die neue Broschüre „Selbsterntegärten“ vor, die gemeinsam mit dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) erarbeitet wurde. 

BÖL: Trauermücken und Wertschöpfungsketten vom Samenkorn an

Am Stand GA-19 stellt das Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) ein Projekt zur Regulierung von Trauermücken im ökologischen Anbau von Topfpflanzen vor. Hierbei geht es um innovative Verfahren wie den Einsatz von volatilen mikrobiellen Duftstoffen oder von Nützlingen.

Zum Thema Aufbau von Wertschöpfungsketten für Gemüsearten und -sorten aus ökologischer und biologisch-dynamischer Pflanzenzüchtung zeigt das BÖL ausgewählte Kurzfilme. 

Torf in Kultursubstraten abbauen – aber wie?

Praxistaugliche Lösungen zur Torfreduktion im Gartenbau stellen die beiden vom BMEL geförderten Modell- und Demonstrationsvorhaben „TerZ“ (Einsatz torfreduzierter Substrate im Zierpflanzenbau) und „ToSBa“ (Praxiseinführung von torfreduzierten Substraten in Baumschulen) vor. 

Gartenbau 4.0 und Urbaner Gartenbau

HortiCo 4.0 und INUGA sind Transfer- und Vernetzungsvorhaben, die gartenbauliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus dem BMEL-Programm zur Innovationsförderung vernetzen, um Synergien zu nutzen und den Wissenstransfer zu fördern. Die beiden Vorhaben begleiten und unterstützen innovative Projekte zur gartenbaulichen Produktion mit Schwerpunkt Digitalisierung sowie Projekte zum urbanen Gartenbau. 

Digitale Technologien in bestehende Prozesse im Obstbau integrieren

Wie praxistauglich digitale Technologien im Obstbau sind, testen beispielsweise die Experimentierfelder „EF-Südwest“, „EXPRESS“ sowie der Zukunftsbetrieb „SAMSON“. Dabei geht es um digitales Frostmonitoring, die Nutzung von Sensoren für Ernteprognosen oder die Visualisierung eines digitalen Zwillings des Obstgartens. Ziel der Vorhaben ist es, insbesondere Landwirtinnen und Landwirte sowie Gärtnerinnen und Gärtner in der Digitalisierung ihrer Betriebe weiterzubilden. Der Wissenstransfer erfolgt unter anderem über die Internet-Plattform „Farmwissen“. 

Betriebliche CO2-Emissionen mindern

Am BMEL-Stand G-19 informieren darüber hinaus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BLE über Möglichkeiten, die betrieblichen CO2-Emissionen über das Bundesprogramm Energieeffizienz zu reduzieren.

 

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