Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Am 27. März 2024 fand der Spatenstich für ein neues STIHL Werk in Oradea, Rumänien, statt. Das neue Werk wird die Heimat einer neuen Akku-Fertigung und markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Wachstumsstrategie des schwäbischen Familienunternehmens. Der internationalen Fertigungsverbund, in dem STIHL bisher in sieben Ländern auf vier Kontinenten produziert, erweitert sich damit um einen weiteren wichtigen Standort in Europa.

Symbolischer Spatenstich für eine neue Akku-Fertigung in Rumänien: (v.l.) Michael Traub, STIHL Vorstandsvorsitzender, Alina Silaghi, Geschäftsführerin ADLO, Florin Birta, Bürgermeister von Oradea, Dr. Nikolas Stihl, Vorsitzender des STIHL Beirats, Martin Schwarz, STIHL Vorstand Produktion und Materialwirtschaft, Dr. Michael Prochaska, STIHL Vorstand Personal und Recht, Dr. Robert Feulner, Geschäftsführer ANDREAS STIHL POWER TOOLS S.R.L. Rumänien, Noemi Straub, Hauptabteilungsleiterin Finanzen, Personal und IT ANDREAS STIHL POWER TOOLS S.R.L. Rumänien und Attila Puskás, Direktor Kész Rumänien.

Zum Spatenstich der STIHL Akku-Fertigung in Oradea reisten an: (hinten v.l.) Mihai Jurca, Stadtdirektor von Oradea, Florin Birta, Bürgermeister von Oradea, Noemi Straub, Hauptabteilungsleiterin Finanzen, Personal und IT ANDREAS STIHL POWER TOOLS s.r.l. Rumänien, Alina Silaghi, Geschäftsführerin ADLO, Dr. Robert Feulner, Geschäftsführer ANDREAS STIHL POWER TOOLS S.R.L. Romania, Hubert Kieweg, STIHL Werksplanung, Attila Puskás, Direktor Kész Rumänien. (vorne v.l.) Martin Schwarz, STIHL Vorstand Produktion und Materialwirtschaft, Dr. Michael Prochaska, STIHL Vorstand Personal und Recht, Michael Traub, STIHL Vorstandsvorsitzender, Dr. Nikolas Stihl, Vorsitzender des STIHL Beirats, Florin Spătaru, enger Mitarbeiter des rumänischen Ministerpräsidenten, Dr. Peer Gebauer, Deutscher Botschafter in Rumänien, Ilie Bolojan, Präsident des Kreisrats von Bihor mit der Kreisstadt Oradea, Sebastian Metz, Präsident der AHK Rumänien.

Auf der rund 147.000 Quadratmeter großen Baustelle im rumänischen Oradea entsteht eine weitere STIHL Produktionsstätte, die im September 2025 in Betrieb gehen soll. (Bilder: STIHL)

Auf einer Fläche von 147.000 Quadratmetern wird eine Produktionsstätte mit einer Nutzfläche von fast 47.000 Quadratmetern errichtet. Der Start der Serienproduktion ist für September 2025 geplant. Bis 2028 soll das Werk der ANDREAS STIHL POWER TOOLS S.R.L. in Oradea rund 700 Mitarbeitende beschäftigen.
 
„Derzeit stellen wir Akku-Produkte in unseren Werken in Langkampfen, Österreich, in Virginia Beach, USA, sowie in China und Deutschland her“, sagte Dr. Nikolas Stihl, STIHL Beirats- und Aufsichtsratsvorsitzender, anlässlich des offiziellen Spatenstichs. „In diesem Jahr werden wir außerdem mit der Herstellung von batteriebetriebenen Geräten am deutschen Stammsitz in Waiblingen und ab 2025 zusätzlich in Oradea beginnen. Dies wird unsere Wettbewerbsfähigkeit im Akku-Segment erheblich verbessern.“
 
Projekt mit überregionaler Strahlkraft
 
Florin Spătaru, enger Mitarbeiter des rumänischen Ministerpräsidenten Ion-Marcel Ciolacu, äußerte seine Anerkennung für die Investition von STIHL in Oradea und betonte die Bedeutung des Projekts für die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Landes: „Die Entscheidung von STIHL, genau hier eine neue Akku-Fertigung aufzubauen, wird nicht nur das Wirtschaftswachstum in dieser Region ankurbeln, sondern auch zur Stärkung unserer Position als Produktionsstandort im globalen Markt beitragen.“
 
Oradeas Bürgermeister Florin Birta sprach in seiner Rede vor allem die positiven Auswirkungen der Neuansiedlung eines weltweit agierenden Unternehmens wie STIHL im Hinblick auf die lokale Wirtschaft und die Beschäftigungssituation an. „Die Entscheidung des Unternehmens, in Oradea zu investieren, ist ein starkes Signal für die Attraktivität unserer Gegend.“
 
Nachhaltigkeit schon beim Bau
 
Bei Planung und Bau des neuen Werks wurde zudem großer Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz gelegt. So soll die Anlage nach Fertigstellung von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zertifiziert werden. Daher werden Photovoltaikanlagen installiert, Erdwärme zum Heizen sowie Kühlen des Bürogebäudes genutzt und auf den Einsatz von fossilen Gasen verzichtet. Darüber hinaus sieht das Konzept die gezielte Nutzung von Gründächern vor.

 

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