Erfolgreiche Bewerbung und städtebauliche Visionen
Die Stadt Dessau-Roßlau hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Ausrichtung einer Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2035 gemacht. Nach einer Machbarkeitsstudie und einem einstimmigen Stadtratsbeschluss im März dieses Jahres hat die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) die Bewerbung der Stadt offiziell angenommen.
Eine Kommission der DBG, darunter der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung Hajo Hinrichs und DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner, hatte die Stadt im Mai bereist. Im Anschluss an ein Vertiefungsgespräch erfolgte die einstimmige Annahme der Bewerbung durch den Verwaltungsrat der DBG.
Chancen für die Stadtentwicklung
Die Gesellschafter der DBG haben sich einstimmig entschieden, die Bewerbung Dessau-Roßlaus zur Bundesgartenschau 2035 anzunehmen. Unter der Leitidee ‘Eine Stadt wird BUGA‘ sieht Dessau-Roßlau die Bundesgartenschau als Chance für einen Umbauprozess der gesamten Stadt, den wir begrüßen. Wir sind überzeugt, dass der mit der Bundesgartenschau geplante umfassende städtebauliche Entwicklungsprozess zu einer grüneren und damit resilienteren Stadt führt.
DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner äußerte sich ebenfalls positiv zur Entwicklung.
Ich freue mich, dass in dem Prozess, der 2019 mit den ersten Gesprächen zwischen der Stadt Dessau-Roßlau und der DBG begann, nun ein weiterer wichtiger Schritt getan ist. Im März hatte der Stadtrat einstimmig beschlossen, die Bewerbung zur BUGA zu übergeben. Nun haben wir die Bewerbung offiziell angenommen und ich hoffe auf konstruktive Gespräche zur Durchführung. Nach Abschluss der kommenden Verhandlungen und Unterzeichnung des Durchführungsvertrags wird es dann den definitiven Zuschlag zur BUGA Dessau-Roßlau 2035 geben. Im Anschluss wird die BUGA Dessau-Roßlau 2035 GmbH gegründet.
Dessau-Roßlau sieht in der Bewerbung die Möglichkeit, notwendige touristische, freiraumplanerische und städtebauliche Investitionen im Innenstadtbereich zu bündeln. Ziel ist es, die Lebensbedingungen zu verbessern, touristische Anreize zu schaffen, klimatischen Herausforderungen zu begegnen und eine nachhaltige Stadtentwicklung voranzutreiben. Die Landesregierung hat ihre Unterstützung für die Bewerbung signalisiert.
Oberbürgermeister Dr. Robert Reck kommentierte die Entscheidung:
Ich sehe in der positiven Entscheidung den nächsten Schritt auf dem Weg zur Ausrichtung der Bundesgartenschau 2035. Die Verwaltung kann nun konkret die weiteren Maßnahmen planen.
