Innovative Technik für effizientes Pflastern
Die Verlegezange lässt sich an verschiedene Trägergeräte ankoppeln und benötigt lediglich einen einzigen Hydraulikkreislauf. Bereits der Hydraulikkreislauf für die Hammerfunktion eines Baggers ist für den Betrieb ausreichend. Eine elektrische Stromversorgung ist nicht erforderlich. Die Bewegungsabläufe der Zange erfolgen im Einsatz vollautomatisch.
Der Baggerfahrer steuert den Greif- und Ablegevorgang über einen einzigen Steuerhebel. Ein zweiter Steuerkreis ermöglicht die präzise Ansteuerung des Drehkopfes oberhalb der Zange. Der endlose Drehbereich von 360° gewährleistet eine uneingeschränkte Beweglichkeit der Verlegezange.
Die Greifweiten der Zange liegen zwischen 580 und 1470 mm, die Nebenspannweiten zwischen 900 und 1400 mm. Die Nebenspannung ermöglicht das zügige Verschieben unverzahnter Steinlagen in den Läuferverband. Die HVZ GENIUS ist zudem mit der automatischen Abdrückvorrichtung (ADV) ausgestattet. Diese Funktion verhindert beim Absetzen der Steinlagen das Verkanten und Abdriften einzelner Steine ins Planum. Dadurch entfallen manuelle Nacharbeiten beim maschinellen Pflastern und ein gleichmäßiges Fugenbild wird erreicht.
Die gesamte Einheit, bestehend aus Verlegezange, Drehmotor, Aufhängung mit Pendeldämpfung und Hydraulikschläuchen, wiegt etwa 290 kg. Ein Vorteil dieser Konstruktion ist, dass keine unterschiedlichen Pflaster- und Verlegezangen für verschiedene Baggerklassen angeschafft werden müssen.
