Erfolgreiche Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften
Die Sieger des Landschaftsgärtner-Cups Nord 2012 kommen aus Hamburg. Nils Köppen und Jonas von Elling vom Betrieb Ingo Beran Garten- und Landschaftsbau setzten sich gegen 17 weitere Zweierteams durch. Der Wettbewerb, bei dem sich junge Landschaftsgärtner aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern messen, fand am 16. und 17. Juni im Erlebniswald Trappenkamp in Daldorf statt.
Mit ihrem Sieg qualifizierten sich Köppen und von Elling als Hamburger Landesmeister für die Deutschen Meisterschaften im September in Nürnberg. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung und den Titel des schleswig-holsteinischen Landesmeisters errangen Marcel Kambs und Torben Stüwe vom Fachbetrieb Brigitte Timm Garten- und Landschaftsbau aus Borstel-Hohenraden. Dritter in der länderübergreifenden Gesamtwertung wurde ebenfalls ein schleswig-holsteinisches Team: Leroy Jurgeleit von der Firma Tilman Kaden Garten- und Landschaftsbau aus Bad Segeberg und Kevin Lange vom Betrieb Rolf Westphal Garten- und Landschaftsbau aus Lübeck.
Die neuen Landesmeister Mecklenburg-Vorpommerns sind Max Lembcke und Nadine Keller vom Baumpflegebetrieb Norbert Bühner aus Laage. Sie belegten in der länderübergreifenden Wertung den neunten Platz. Bei den Deutschen Meisterschaften treten die Bestplatzierten aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern erneut gegen die Hamburger Landesmeister und die Landessieger der anderen Bundesländer an.
Wettkampfdisziplinen und Anforderungen
Der Wettbewerb umfasste sechs Disziplinen, die das Spektrum der landschaftsgärtnerischen Fachkenntnisse abbildeten. Adonis Andresen, Ausbilder und Referent für Nachwuchswerbung beim Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein (FGL S.-H.), hob die Bedeutung der Teilnahme hervor:
Beim Landschaftsgärtner-Cup Nord dabei sein zu dürfen, ist an sich schon eine Auszeichnung. Denn beim Berufswettkampf messen sich die Nachwuchskräfte, die schon während der Ausbildung durch besonders gute Leistungen auffallen.
Die 18 Zweierteams stellten an zwei Tagen ihr Wissen und Können unter Beweis. Zu den Aufgaben gehörten das Bearbeiten und Bestimmen von Natursteinen, Vermessungen, Pflanzenbestimmung, der Umgang mit technischen Geräten sowie Fragen zur Arbeitssicherheit.
Die zentrale Herausforderung war die Bauaufgabe, bei der jedes Team innerhalb von sechs Stunden einen zwölf Quadratmeter großen Garten nach einem vorgegebenen Plan anlegen musste. Sylvia Eggers, zuständig für die Nachwuchswerbung beim Hamburger Fachverband für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, erläuterte die Komplexität:
Die Gartensituation vereint noch einmal alle praktischen Fähigkeiten, die in der Ausbildung zum Landschaftsgärtner vermittelt werden: verschiedene Pflanz- und Pflasterarbeiten, Wegebau, das Anlegen von Beeten, das Aufstellen einer Haselruten-Wand und einer Pergola und das Verlegen von Rasen.
Jonas von Elling und Nils Köppen überzeugten die Jury durch ihre Leistung. Sie hatten sich vor dem Wettkampf vorbereitet und die Aufgaben sowie Kräfte während des Cups genau eingeteilt. Jonas von Elling kommentierte dazu:
Die Vorbereitung und Organisation hat uns sicher geholfen.
Diese Vorbereitung zeigte sich auch in anderen Disziplinen. So erreichten die beiden Hamburger bei der Wettkampfstation Pflanzenkunde 187 von 200 möglichen Punkten. Diese Gesamtleistung führte zum länderübergreifenden Gesamtsieg.
Bei der Siegerehrung dankte Olaf Kirsch, Vorsitzender des Fachverbandes GaLaBau Mecklenburg-Vorpommern, den Sponsoren und Helfern für ihre Unterstützung. Er betonte, dass der Wettkampf ohne deren Engagement nicht in dieser Form hätte durchgeführt werden können.
