Herausforderungen durch Personalmangel und Budgetrestriktionen meistern
Angesichts knapper Budgets und eines zunehmenden Personal- und Fachkräftemangels konzentrieren sich Messebesucher insbesondere auf Verbesserungen der Arbeitswirtschaft im kommunalen und gewerblichen Einsatz im Garten- und Landschaftsbau. Neben der Digitalisierung spielt die Kombination von Arbeitsgängen eine zentrale Rolle. Diese ermöglicht einen Einmann-Betrieb und eine höhere Schlagkraft, was als entscheidender Hebel zur Bewältigung der Herausforderungen für Bauhöfe und Dienstleister gilt.
Autonome Lösungen und umweltfreundliche Verfahren für die Praxis
Mähroboter für die Flächenpflege sind ein Beispiel für Technologien, die mehr Schlagkraft bei reduziertem Personalaufwand bieten. Einige Modelle können Mähparzellen autonom wechseln, basierend auf vorab angelegten Karten und Mähplänen. Moderne Maschinen ermöglichen zunehmend das autonome Mähen großer, komplex strukturierter Areale.
Kommunen zeigen zudem ein verstärktes Interesse an Elektroantrieben und umweltfreundlicheren Verfahren, wie der chemiefreien Flächenreinigung und Unkrautbekämpfung. Elektrisch betriebene Reinigungsmaschinen, darunter auch Heißdampfreiniger, bieten hierfür entsprechende Lösungen.
Innovationen müssen den Arbeitsalltag, die Abläufe und das Arbeitsergebnis verbessern sowie praxisrelevant und praxisgerecht sein. Dieses Prinzip leitet das Neuheitenspektrum der Messe. Im Winterdienst beispielsweise stehen höhere Schlagkraft und Flexibilität im Vordergrund. Ein breites Angebot an Schneepflügen und Winterdienstgeräten, einschließlich teleskopierbarer Schneepflüge mit variabler Arbeitsbreite, trägt diesem Anspruch Rechnung.
Digitalisierung für Präzision und lückenlose Dokumentation
Die Digitalisierung etabliert sich in immer mehr Bereichen der Grünen Branche als Unterstützung. GPS- und sensorbasierte Assistenzsysteme kommen beispielsweise im Erdbau, bei Vermessungsarbeiten oder beim Gießen im Garten- und Landschaftsbau zum Einsatz. Hierbei geht es nicht nur um die Präzision der Arbeitsausführung, sondern auch um die Echtzeit-Dokumentation.
Anwenderfokus und Zusatznutzen im Vordergrund der demopark 2025
Die demopark 2025 verdeutlicht, dass zukunftsfähige technische Ideen aus der Praxis für die Praxis entstehen. Die präsentierten Lösungen sollen einen starken Anwenderfokus aufweisen und für Betreiber, Entscheider und Nutzer einen deutlichen Zusatznutzen bieten.
Für Bauhöfe, Straßenmeistereien sowie Dienstleister in der Areal-, Golfplatz- und Landschaftspflege ist es entscheidend, dass Arbeiten auch bei knapper Personaldecke effizient, umweltfreundlich und mit hoher Qualität ausgeführt werden können.
Die demopark wird von der VDMA Services GmbH, einer Tochtergesellschaft des VDMA, veranstaltet. Das 25 Hektar große Gelände in Eisenach bietet ausreichend Platz, um Maschinen und Geräte unter einsatzähnlichen Bedingungen zu testen.
