Die Grüne Stadt

Dresden stellt Kernareale für mögliche BUGA 2033 vor

Dresden hat der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mögliche Kernareale für die BUGA 2033 vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung, Naherholung und die Einbindung von Wissenschaft und Umland.

DBG-Delegation besichtigt zentrale Entwicklungsflächen der Bewerbungskonzeption

Dresden treibt die Bewerbung für die BUGA 2033 weiter voran. Nach dem positiven Stadtratsbeschluss Ende 2023 hat die Stadt nun Vertreter der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) durch die vorgesehenen Kernareale geführt.

Die Delegation wurde von DBG-Geschäftsführer Dr. Achim Schloemer sowie Mitgliedern des Verwaltungsrates begleitet. Ziel der Besichtigung war es, sich einen persönlichen Eindruck der vorgeschlagenen Standorte und ihrer Entwicklungspotenziale zu verschaffen.

Kernareale im Fokus der Besichtigung

Zu den präsentierten Flächen zählen der Südpark, die Kiesseen und der Trümmerberg Leuben, die Galopprennbahn Seidnitz sowie der Proschhübel mit Hechtpark und St.-Pauli-Friedhof.

Den Auftakt bildete ein Besuch in der Forststadt Tharandt. Damit unterstrich die Stadt Dresden ihren Ansatz, die Bundesgartenschau als gemeinsames Projekt mit dem Umland zu entwickeln.

Die Rundfahrt führte anschließend unter anderem auf den Bismarckturm mit Blick auf die vorgesehenen Entwicklungsflächen. Ein weiterer Programmpunkt war der Campus der Technischen Universität Dresden, der als Komplementärstandort Teil des Gesamtkonzeptes werden soll.

Stadtentwicklung und Naherholung im Mittelpunkt

Besonderes Augenmerk lag auf der Galopprennbahn Seidnitz als möglichem Veranstaltungs- und Ausstellungsort. Zudem präsentierte die Stadt ihre Pläne für die Entwicklung der Kiesseen und des Trümmerbergs Leuben zu einem Naherholungsbereich.

Die Besichtigungsrunde endete am Proschhübel im Norden Dresdens. Dort wurde unter anderem der Bezug zur Gartenstadtgeschichte der Stadt hervorgehoben.

„Die BUGA ist eine große Chance für Dresden. Die Präsentation der BUGA-Areale am heutigen Tag hat das Potential Dresdens für die Ausrichtung einer Bundesgartenschau bestätigt“, betont Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

Die Stadt sieht in der Bundesgartenschau eine Möglichkeit, Projekte für eine nachhaltige und ökologische Stadtentwicklung umzusetzen und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Bürgern und dem Umland zu stärken.

DBG erkennt Entwicklungspotenzial

Auch seitens der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft wurde das Entwicklungspotenzial der vorgestellten Flächen positiv bewertet.

„Wir haben tolle Beispiele gesehen, wie vorhandenes Grün für die Menschen in Dresden nutzbar gemacht werden kann“, sagte Hajo Hinrichs, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der DBG.

Als Besonderheit wurde zudem die geplante Einbindung der Technischen Universität Dresden hervorgehoben. Dadurch könne die Veranstaltung zusätzliche Impulse für eine moderne und wissenschaftsnahe Stadtentwicklung erhalten.

„Die Bundesgartenschau wäre eine Chance für die Stadt Dresden, die Prozesse einer integrierten Stadt- und Regionalentwicklung in einer konzertierten Aktion voranzutreiben“, erklärte DBG-Geschäftsführer Dr. Achim Schloemer.

Die DBG will die Eindrücke der Besichtigung gemeinsam mit dem Verwaltungsrat auswerten. Eine Entscheidung über die Vergabe der BUGA 2033 wird voraussichtlich Ende März erwartet.

29.02.2024

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