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Dresden erhält Zuschlag für Bundesgartenschau 2033

Dresden richtet die Bundesgartenschau 2033 aus und setzt auf nachhaltige Stadtentwicklung. Geplant sind neue Grünzüge, aufgewertete Freiräume und Impulse für den GaLaBau sowie die regionale Wirtschaft.

BUGA 2033 soll Grünräume vernetzen und nachhaltige Stadtimpulse setzen

Die Landeshauptstadt Dresden wird die Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2033 ausrichten. Mit der Unterzeichnung des Durchführungsvertrags zwischen der Stadt und der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) ist die Entscheidung offiziell besiegelt. Zuvor hatte der Stadtrat mit deutlicher Mehrheit für die Durchführung gestimmt.

Damit findet erstmals seit Bestehen der Bundesgartenschau im Jahr 1951 eine BUGA im Freistaat Sachsen statt. Die Stadt knüpft zugleich an ihre eigene Tradition bedeutender Gartenschauen aus den Jahren 1887, 1926 und 1936 an.

„Dresden wird die BUGA 2033 ausrichten und damit dieses einzigartige Format erstmalig in den Freistaat Sachsen holen. Mit der Umsetzung vieler Ideen wird nicht nur Dresden blühen und wachsen.“

Impuls für Stadtentwicklung und Region

Die BUGA 2033 soll weit über das Veranstaltungsjahr hinaus wirken. Neben temporären Ausstellungselementen stehen vor allem langfristige städtebauliche Entwicklungen im Fokus. Ziel ist es, neue Grün- und Freiräume zu schaffen, bestehende Anlagen aufzuwerten und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Gleichzeitig wird ein deutlicher wirtschaftlicher Impuls erwartet. Die Gartenschau soll Investitionen anstoßen, den Tourismus stärken und die gesamte Region Dresden enger miteinander vernetzen. Auch das Umland wird über Außenstandorte aktiv eingebunden.

„Eine BUGA ist mehr als das sechsmonatige Event. Mit einer BUGA werden bleibende Werte geschaffen. Wir stoßen städtebauliche Prozesse an, holen Grün in die Stadt.“

Grünzüge verbinden zentrale Erinnerungsorte

Ein zentrales Leitmotiv der BUGA sind die historischen Trümmerberge und -halden, die im gesamten Stadtgebiet verteilt liegen. Diese sollen als bedeutende Erinnerungsorte gestalterisch weiterentwickelt und stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.

Geplant ist, die Standorte durch übergreifende Grünzüge miteinander zu verbinden. Bestehende Grünflächen werden integriert und gezielt weiterentwickelt, um ein zusammenhängendes Freiraumsystem zu schaffen. Zu den prägenden Orten zählen unter anderem die Hellerberge, das Ostragehege und Flächen in Leuben sowie der Südpark.

Organisation und nächste Schritte

Die konkrete Umsetzung der BUGA Dresden 2033 wird aktuell vorbereitet. Geplant ist die Gründung einer gemeinnützigen Durchführungsgesellschaft, die gemeinsam von der Stadt Dresden und der DBG getragen wird. Diese Organisation soll die Planung und Realisierung zentral steuern.

Die Vorbereitungsphase läuft bereits auf Hochtouren. Aufbauend auf der Bewerbung und der Zusage im Jahr 2024 werden nun die Projekte konkretisiert und weiterentwickelt. Ziel ist eine innovative Bundesgartenschau, die sowohl städtebaulich als auch im Garten- und Landschaftsbau neue Maßstäbe setzt.

18.06.2024

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