Effektive Mikroorganismen zur Bodensanierung nach Hochwasser

Naturschutz

Nach Hochwasserereignissen sind landwirtschaftliche Flächen oft mit sichtbaren und unsichtbaren Rückständen belastet. EMIKO setzt auf Effektive Mikroorganismen (EM), um die natürliche Renaturierung der Böden zu unterstützen und eine schnelle Wiederherstellung zu ermöglichen.

Herausforderungen nach Hochwasser: Belastete Böden und ihre Renaturierung

Nach Hochwasserereignissen sind landwirtschaftliche Flächen und Weinberge oft mit sichtbaren und unsichtbaren Rückständen belastet. Insbesondere die nicht sichtbaren Belastungen in den Böden, wie ein Mix aus Diesel, Heizöl und anderen unbekannten Rückständen, stellen eine Herausforderung dar. Landwirte stehen vor der Aufgabe, diese Böden schnellstmöglich zu renaturieren, um sie wieder nutzen zu können.

Landwirtschaftliche Flächen werden bei Bodenbeprobungen oft nachrangig behandelt, da sie als weniger sensibel gelten als beispielsweise Kinderspielplätze. Dies führt dazu, dass die Ermittlung von Schadstoffen und die genaue Belastung der Böden zunächst unklar bleiben.

EMIKO setzt auf den Einsatz von Effektiven Mikroorganismen (EM), um die natürliche Renaturierung der Böden zu unterstützen.

Gerade in den stark vom Hochwasser der zurückliegenden Jahre betroffenen Gebieten in Sachsen und Süddeutschland haben wir sehr gute Erfahrungen damit gemacht, dass EM zu einer beschleunigten Renaturierung und einer Gesundung der Böden beigetragen hat.

erklärt Anne Nettersheim, Expertin für den Bereich Agrar bei EMIKO, unter Verweis auf frühere Erfahrungen. EMIKO plant, diese Erkenntnisse zu nutzen, um den Einsatz von EM in den aktuell betroffenen Gebieten zu fördern.

Wir gehen auf die Betriebe zu und erläutern die Wirkweise unsere Produkte, wie den Bodenaktivator, wenn es um die Renaturierung der betroffenen landwirtschaftlichen Flächen geht.

so Nettersheim weiter. Nach dem Rückgang des Hochwassers steht die Behandlung der im Boden verbliebenen Rückstände im Vordergrund. Die genaue Zusammensetzung der mit dem Wasser eingeschwemmten Stoffe ist oft unbekannt.

Während Öl und Fäkalienrückstände teilweise sichtbar sind, bleiben Schwermetalle oder synthetische Stoffe wie Polychlorierte Biphenyle (PCB) unsichtbar. Der traditionelle Ansatz zur Bodensanierung ist das Abtragen der kontaminierten Böden und das anschließende Neuaufbringen von Mutterboden. Um diesen aufwendigen und kostspieligen Prozess zu vermeiden, bietet sich der Einsatz von Effektiven Mikroorganismen als Alternative an.

Dies steht im Einklang mit Empfehlungen, Aufwuchs im Grünland sowie überflutetes Getreide, Obst und Gemüse in den Boden einzuarbeiten. Die zusammen mit dem Erntegut eingebrachten Mikroorganismen bauen organische Rückstände ab und tragen zur Erholung der Böden bei, sodass diese zukünftig wieder uneingeschränkt nutzbar sind. Durch den Einsatz von EM-Produkten kann bereits nach kurzer Zeit eine Verbesserung der Bodenbeschaffenheit festgestellt werden.

Eine ausreichende Menge an Organik, wie überschwemmtes Erntegut und Aufwuchs, im Boden sowie eine ergänzende und stabilisierende Mikrobiologie durch EM fördern den Abbau von Rückständen und den Aufbau eines aktiven Bodenlebens in Form von Humus. Allein in Nordrhein-Westfalen sind rund 250 Hofstellen betroffen. Auf etwa 15.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche ist ein Totalausfall der Ernte zu verzeichnen, mit einem geschätzten Schaden von rund 52 Millionen Euro allein für Nordrhein-Westfalen.

Die Behandlung mit unserem Bodenaktivator ist rein ökologisch und völlig frei von Chemie. Die Effektiven Mikroorganismen gelangen genau dorthin, wo sie ihre Wirkung entfalten und tragen ohne Eingriffe in die Natur zur Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts der Böden bei.

betont Nettersheim.

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