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50 Jahre STIHL Brasilien: Ein Rückblick auf Wachstum und Internationalisierung

STIHL Brasilien feiert sein 50-jähriges Bestehen. Die Tochtergesellschaft, gegründet 1973, markierte den Beginn des internationalen Fertigungsverbunds und entwickelte sich zum Zylinderspezialisten der STIHL Gruppe. Ein Galadinner würdigte die Erfolge und das Engagement der Mitarbeiter.

Jubiläumsfeierlichkeiten und die Entwicklung des Standorts São Leopoldo

Das Jubiläumsjahr wurde von STIHL Brasilien mit verschiedenen Aktionen begleitet. Ein Höhepunkt war ein Galadinner am 11. Oktober in Porto Alegre. Unter den rund 500 Gästen befanden sich der Gouverneur des Bundesstaates, Geschäftsführer südamerikanischer Tochtergesellschaften, Vertreter großer Handelspartner sowie Mitarbeiter von STIHL Brasilien. Auch Mitglieder des STIHL Vorstands, Hans Peter Stihl, Sohn des Firmengründers, sowie Selina Stihl und Karen Tebar, stellvertretende Aufsichtsrats- und Beiratsvorsitzende, waren anwesend.

Was hier in 50 Jahren erreicht wurde, ist vor allem unseren qualifizierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken. Im Namen meiner Familie und des Vorstands danke ich Ihnen allen für Ihren Einsatz, Ihre Kreativität und Ihr Engagement. Wir schätzen Ihre Leistungen sehr!

Seit der Gründung wurden in São Leopoldo über 15,4 Millionen Motoren, mehr als 15,8 Millionen Führungsschienen (seit 1983) und über 125 Millionen Zylinder (seit 1996) produziert.

Wir mussten im Laufe der Jahre einige Herausforderungen meistern, um so weit zu kommen. Das Vertrauen der Familie Stihl, des Aufsichtsrats und des Beirats in Brasilien als strategisch wichtigen Unternehmensstandort, hat dies ermöglicht.

Dies betonte Cláudio Guenther, Geschäftsführer von STIHL Brasilien.

Bedeutung im Fertigungsverbund und regionales Wachstum in Südamerika

STIHL Brasilien hat sich zur größten Tochtergesellschaft der STIHL Gruppe entwickelt und ist als Zylinderspezialist ein zentraler Bestandteil des internationalen Fertigungsverbunds. 90 Prozent aller in der STIHL Gruppe verbauten Zylinder stammen aus Brasilien. Der Standort hat den südamerikanischen Markt erschlossen und ist mit 3.280 Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber in der Region, mehrfach ausgezeichnet als „Great place to work“.

Bereits in den 1950er-Jahren wurden STIHL Motorsägen über Partnerfirmen nach Brasilien importiert. Nach der Werksgründung 1973 folgten der Bau eigener Gebäude und Montagelinien. Ein fast vollständiger Importstopp der brasilianischen Regierung Mitte der 1970er Jahre machte die eigene Produktion unerlässlich. Kurz darauf wurden in São Leopoldo bereits vier Modelle gefertigt. Anfang der 1980er Jahre begann STIHL Brasilien mit dem Export in andere südamerikanische Länder. Seit den 1990er-Jahren werden Kurbelwellen, Führungsschienen und Zylinder produziert und an andere Produktionsstandorte geliefert.

Die Zahl der regionalen Handelsunternehmen, die STIHL Produkte vertreiben, wuchs stetig. STIHL Brasilien errichtete landesweit Qualifizierungszentren. Kontinuierliche Investitionen in das Werk in São Leopoldo führten zu Montageerweiterungen und dem Bau neuer Lagergebäude. Zuletzt wurden 2021 ein neues Montage- und Fertigungsgebäude sowie 2022 ein neues Gebäude für den Werkzeugbau in Betrieb genommen.

Zusätzlich entstand ein Neubau für die Mitarbeiterschaft mit Sozialräumen und Gesundheitsangeboten. Auf über 2.500 Quadratmetern Fläche gibt es unter anderem Zahnarzt- und Physiotherapiepraxen, einen Stillbereich und einen Ruhebereich für die Beschäftigten.

Wir sind sehr stolz darauf, unser 50-jähriges Bestehen zu feiern. Wir konnten viele Jahre Rekordumsätze verzeichnen, damit weiter investieren und STIHL Brasilien ausbauen.

So Cláudio Guenther abschließend.

24.10.2023

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