Ganzjährige Attraktivität durch Grüntöne im Schattengarten
Ein Garten, der im Frühjahr durch eine blühende Magnolie besticht, zeigt sich den Rest des Jahres in einer Palette von Grüntönen. Die Magnolie dient nicht nur als Blickfang, sondern auch als Schattenspender für das Gebäude. An ihrem Fuß dominieren keine auffälligen Blüten, sondern eine Vielfalt an Grüntönen, die von hellem Grüngelb über Grünblau und Sattgrün bis hin zu fast Schwarz reichen.
Im Sommer prägen Gräser, Koniferen, Bodendecker, Stauden und Gehölze mit unterschiedlichen Texturen und Strukturen das Bild. Blätter, Wedel, Rispen und Halme in verschiedenen Höhen bestimmen die Optik. Dieser Vorgarten, obwohl klein, bietet ganzjährig viel zu entdecken. Im Laufe des Sommers verfärben sich die Gräser, bevor sie im Herbst ihren Höhepunkt erreichen. Die Horste des Japanischen Waldgrases (Hakonechloa) nehmen einen Kupferton an, während das Schilfgras (Miscanthus) vor der Hecke mit dynamischen Ähren blüht, die später silbrig werden. Die Bodendecker behalten ihre immergrüne Erscheinung.
Dynamik und Pflege im Jahresverlauf des Schattengartens
Das breite Spektrum der Farbe Grün verleiht diesem Garten im Sommer seinen Charakter. Im weiteren Jahresverlauf wird das Farbspektrum bunter. Der Garten zur Straße hin entwickelt sich und verändert sich im Laufe der Monate. Der Pflegeaufwand bleibt dabei überschaubar. Gräser eignen sich auch für die Gestaltung kleiner Gartenlandschaften.
Das Sortiment an Gräsern ist vielfältig. Eine gewisse Artenkenntnis ist hierbei von Vorteil. Gräser fungieren als Verbindungselemente zwischen anderen Pflanzen wie Stauden, Gehölzen oder Bodendeckern. Informationen zu verschiedenen Formen und Farben sind online verfügbar. Eine Pflanzung ist auch im Sommer möglich, erfordert jedoch eine ausreichende Bewässerung, um das Anwachsen der Pflanzen zu gewährleisten. Idealerweise erfolgt die Pflanzung vor oder an Regentagen.
