Spannender Wettbewerb der besten Baumaschinenfahrer Europas in Alicante
Beim europäischen Fahrerclub-Finale von Volvo CE setzte sich der Italiener Ermes Gemo gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich den Titel „Bester Baumaschinen-fahrer Europas“. Austragungsort des Wettbewerbs war Alicante in Spanien, zugleich Startpunkt des Volvo Ocean Race.
Europas beste Fahrer im direkten Vergleich
Insgesamt 24 Finalisten aus zwölf europäischen Nationen traten in einem anspruchsvollen Wettbewerb gegeneinander an. Vertreten waren Fahrer aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und der Schweiz.
Bereits im Warm-up wurde Präzision verlangt: Mit einem Volvo-Mobilbagger EW160D mussten Fußbälle mithilfe des Löffels von einer Pylone aufgenommen und möglichst schnell in Eimer transportiert werden. Fehlerfreiheit und Geschwindigkeit entschieden über die Ausgangsposition für die weiteren Disziplinen.
Technik, Geschick und Nervenstärke gefragt
Im anschließenden Wettbewerb standen verschiedene Baumaschinen im Mittelpunkt. Mit einem Volvo-Dumper A30G mussten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten beim präzisen Rückwärtsfahren unter Beweis stellen.
Darauf folgte eine Aufgabe mit dem Volvo-Radlader L120H: Gitterboxen, auf denen jeweils eine Pylone mit Tennisball platziert war, mussten gestapelt und wieder abgesetzt werden – ohne dass der Ball herunterfiel. Geschwindigkeit und exakte Steuerung waren hier entscheidend.
Die besten zwölf Fahrer qualifizierten sich für die K.o.-Runde. Während die ersten Disziplinen auf einem Demo-Gelände in Xixona stattfanden, wurde das Finale vor großem Publikum auf der Hauptbühne im Volvo Ocean Race Village im Hafen von Alicante ausgetragen.
Finale entscheidet sich in Sekunden
Im entscheidenden Durchgang mussten die Teilnehmer mit einem Volvo-Kurzheckbagger ECR25D einen kleinen Metallanhänger ausschließlich mit Ausleger und Löffel durch einen extrem engen Parcours manövrieren.
Ermes Gemo bewies dabei höchste Präzision und setzte sich im direkten Duell gegen seine Konkurrenten durch. Den zweiten Platz belegte der Österreicher Johannes Unger, gefolgt von seinem Landsmann Konrad Herndler. Zwischen dem Sieger und dem Zweitplatzierten lag am Ende lediglich eine Sekunde.
Auch deutsche Teilnehmer erreichten respektable Platzierungen: Peter Diehl und Thomas Vogt qualifizierten sich für die Top zwölf, schieden jedoch in der K.o.-Phase aus.
Große Bühne für Fahrkönnen und Wettbewerb
Die Siegerehrung fand auf der Hauptbühne des Veranstaltungsgeländes statt und wurde zusätzlich auf Bildschirmen im gesamten Volvo Ocean Race Village übertragen. Den Pokal überreichte Prinz Carl Philip von Schweden.
Das Finale war ein großartiger Beleg der herausragenden Fertigkeiten der Fahrer des Wettbewerbs. Es war eine Freude, diesen frischen Wettbewerbsgeist und den Stolz aller Beteiligten zu spüren. Sowohl unter den Teilnehmern als auch unter den Organisatoren herrschte eine einmalige Atmosphäre. Der Wettkampf war unglaublich spannend, letztlich trennte den Gewinner vom Zweitplazierten nur eine Sekunde. Ich freue mich für Ermes und gratuliere ihm sehr herzlich zum Sieg.
Mit dem Wettbewerb unterstreicht Volvo CE die Bedeutung von Präzision, Erfahrung und Maschinenbeherrschung im professionellen Einsatz von Baumaschinen.
