Eröffnung und Konzept der Gartenschau in Alzenau
Am 22. Mai öffnet die Gartenschau in Alzenau ihre Pforten. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte im Vorfeld die Bedeutung solcher Veranstaltungen.
Gartenschauen sind einmalige Naturerlebnisse mit großer Anziehungskraft. Sie schaffen neue Naturräume in der Stadt und stärken damit die Artenvielfalt. Neue Erholungs- und Erlebnisflächen sind eine dauerhafte Bereicherung für die Menschen vor Ort.
Für die Gartenschau in Alzenau wurde eine neun Hektar große Industriebrache in eine zweigeteilte Parkanlage umgewandelt. Diese besteht aus dem Energiepark, der sich regenerativen Energien widmet, und dem Generationenpark, der als Erlebniszone für alle Altersgruppen konzipiert ist. Beide Parks sind durch den Stadtpark Hauckwald miteinander verbunden. Ein neu errichteter Aussichtssteg am Fluss Kahl bietet Besuchern die Möglichkeit zur Beobachtung von Tieren und Pflanzen.
Pflanzungen und Umweltbildung als Kern der Gartenschau
Im Rahmen der Gartenschau wurden 500 Bäume und Sträucher sowie jeweils 1.000 Quadratmeter Stauden und Sommerblumen gepflanzt. Ein zentrales Element der Gartenschau ist die Umweltbildung.
Die unterfränkische Natur und Artenvielfalt wird erlebbar. Wir wollen die Menschen für die heimische Natur begeistern. Ohne Kenntnis kein Verständnis.
Finanzierung und langfristige Wirkung von Gartenschauen
Die Gesamtkosten für die Landesgartenschau 2015 in Alzenau belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro. Das Bayerische Umweltministerium fördert die dauerhaften Investitionen mit 1,6 Millionen Euro an Landesmitteln und weiteren 600.000 Euro aus dem EFRE-Fonds der EU. Seit 1980 wurden durch Landesgartenschauen und Regionalschauen in Bayern über 410 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen geschaffen. In diesem Zeitraum besuchten 22 Millionen Menschen die Gartenschauen. Das Umweltministerium hat seit 1980 die Landes- und Regionalschauen mit insgesamt 64 Millionen Euro gefördert.
