GARTEN TULLN: Besucherrekord und neue Beratungsstellen
Das erste Halbjahr 2016 war für die GARTEN TULLN erfolgreich. Über 100.000 Besucher informierten sich über die ökologische Gartenpflege. Ab Herbst wird das Beratungsangebot durch fünf neue Standorte in Niederösterreich erweitert, um Garteninteressierten den Zugang zu Informationen über naturnahe Gartengestaltung zu erleichtern.
„Wir freuen uns über ein sehr erfolgreiches Halbjahr 2016 und sind ab Herbst noch näher bei den Bürgerinnen und Bürgern. Dank unserer fünf neuen Beratungs- und Bildungsstandorte erhalten Garteninteressierte schneller und einfacher Informationen rund um den naturnahen Garten“, erklärt LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner.
Die über 60 Schaugärten der GARTEN TULLN werden nach den Kriterien von „Natur im Garten“ ohne den Einsatz von Pestiziden, Torf und chemisch-synthetischen Düngemitteln gepflegt. Seit der Eröffnung im Jahr 2008 haben über zwei Millionen Gäste die Anlage besucht. Im ersten Halbjahr 2016 nutzten 164 Schul- und Kindergruppen die Angebote der GARTEN TULLN. Zudem fanden 13 Hochzeiten statt, drei weitere sind geplant, und Termine für 2017 und 2018 wurden bereits vereinbart.
Für das laufende Jahr werden über 4.000 Kinder bei den ökopädagogischen Programmen erwartet. Die Experten von „Natur im Garten“ bieten nicht nur auf der GARTEN TULLN, sondern landesweit Beratungen an. Im ersten Halbjahr 2016 nahmen über 8.000 Personen an Bildungsveranstaltungen auf der GARTEN TULLN sowie in regionalen und kommunalen Einrichtungen teil.
Bislang konnten 60 Gemeinden für eine naturnahe Pflege gewonnen werden, was einer Steigerung von 33 Gemeinden gegenüber dem Vorjahr entspricht. Hierfür werden auch fachgerechte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für kommunale Mitarbeiter angeboten. Neben dem etablierten Grünraum-Lehrgang startet am 10. Oktober der erste Master-Lehrgang „Ökologisches Grünraummanagement“ an der Donau-Universität. Dieser richtet sich an Grünraum-Manager und Interessierte, Anmeldungen sind noch möglich.
Eine Umfrage bestätigt das wachsende Bewusstsein für ökologische Pflege bei Privatpersonen und Gemeinden. 93 Prozent der Niederösterreicher sehen ihren Garten als Erholungsort und legen Wert auf naturnahe Pflege. 75 Prozent setzen bei der Unkrautbekämpfung auf ökologische Methoden und wünschen sich ökologisch gepflegte Grünräume in ihrer Umgebung.
„Der NÖ-Gemeindebund möchte gemeinsam mit „Natur im Garten“ weiterhin die Gemeinden zur Pestizidfreiheit sowie für die ökologische Pflege ihrer öffentlichen Grünräume motivieren. 206 Gemeinden haben schon unterzeichnet“, so LAbg. Bgm. Mag. Alfred Riedl, Präsident von „Natur im Garten“ und des NÖ-Gemeindebundes.
Ab September stehen Experten von „Natur im Garten“ an fünf Standorten (Tulln, Baden, Waidhofen an der Ybbs, Langenlois und Niedersulz) einmal wöchentlich nach Voranmeldung für kostenlose Beratungen zur Verfügung. In Langenlois erfolgen die Beratungen individuell nach Vereinbarung, an den anderen Standorten jeweils freitags vormittags.
„Eine tolle Möglichkeit für BürgerInnen, die Angebote von ‚Natur im Garten‘ schneller und persönlich in Anspruch nehmen zu können“, ergänzt Mikl-Leitner.
Kommende Veranstaltungen wie das „Natur im Garten“ Fest im Museumsdorf Niedersulz am 3. September und die Österreichische Riesenkürbis-Meisterschaft auf der GARTEN TULLN am 2. Oktober bieten Informationsmaterialien und Unterhaltung. Ein weiteres Highlight auf der GARTEN TULLN ist die Ausstellung „Pflanzen und Reisen der Kaiserin Elisabeth“, die bis zum 11. September die Pflanzenschätze der von Kaiserin Elisabeth besuchten Orte präsentiert. Die GARTEN TULLN ist noch bis zum 16. Oktober täglich geöffnet.
