Praxisnahe Konzepte von Verver Export für Kommunen
Tijmen Verver, Geschäftsführer und Inhaber von Verver Export, fasste die Unternehmensphilosophie zusammen:
Wir wollen es unseren Kunden, den Grünverantwortlichen in Städten und Gemeinden, so einfach wie möglich machen.
Das Unternehmen vertreibt nicht nur Tulpen und Narzissen, sondern ist auch auf die Entwicklung von Blumenzwiebelmischungen spezialisiert. In den letzten Jahren wurden rund 200 verschiedene Frühlingsblumenzwiebel-Mischungen entwickelt, die in vielen Städten in acht europäischen Ländern zum Einsatz kommen.
Darüber hinaus bietet Verver Export sogenannte Sommer-Trams an. Dabei handelt es sich um Kombinationen aus einjährigen Pflanzen, Blumenzwiebeln und mehrjährigen Stauden, die eine pflegeleichte Lösung für Pflanzbeete darstellen und deren Erscheinungsbild sich über den Sommer hinweg verändert. Aktuell sind 16 verschiedene Sommer-Trams verfügbar.
Ergänzt wird das Angebot durch 12 Varianten der Tram-Robuste. Diese zeichnen sich durch eine Auswahl an mehrjährigen, sich schnell ausbreitenden Pflanzen sowie diversen Frühlingsblumenzwiebeln aus. Grünflächenämter und Planer finden bei Verver Export eine Auswahl an Blumenzwiebeln und Mischungen. Ein Ansprechpartner steht für die Pflanzenbestellung zur Verfügung. Die Pflanzenkombinationen sind farbenfroh und blühwillig.
Tijmen Verver betonte einen weiteren Aspekt:
Bei unseren Mischungen schließt sich sehr schnell die Bodenüberfläche und damit wird der Pflegeaufwand entscheidend minimiert.
Grüne Entwicklung in Ingolstadt: Historie und aktuelle Projekte
Ulrich Linder, Leiter des Gartenamtes Ingolstadt, berichtete über die Entwicklung Ingolstadts zur jüngsten Großstadt Deutschlands, deren Einwohnerzahl 1989 die 100.000er-Marke überschritt. Er hob die Bedeutung der städtischen Grünflächen hervor. Historisch war Ingolstadt eine Festungsstadt. Auf den ehemaligen Fortifikationsanlagen entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts die ersten städtischen Grünanlagen, die bis heute prägend sind.
Die Landesgartenschau 1992 war ein wichtiges Ereignis für die Stadt und ihre Grüngestaltung. In diesem Zuge entstand der Leo-von-Klenze-Park, der Altstadt und Fluss verbindet und einen zentralen Erholungsraum darstellt. Der im Volksmund als Klenze-Park bekannte Freiraum wird täglich von rund 3.500 Ingolstädtern und Gästen besucht und dient auch als Veranstaltungsort. Ulrich Linder erläuterte, dass die 620 Hektar städtische Grünflächen durch attraktive und farbige Blütentupfer akzentuiert werden.
Dabei kommen auch Blumenzwiebeln zum Einsatz, die bei der Bevölkerung positive Resonanz finden. Die Teilnehmer des Forums konnten sich bei einem Rundgang durch den Klenzepark von der Umsetzung überzeugen. Dort sind aktuell etwa 100.000 Blumenzwiebeln gepflanzt, die im Frühjahr Farbakzente setzen.
Pflanzenmischung "Klenzepark Ingolstadt" getauft
Ein Höhepunkt des Frühlingsforums war die Taufe einer neuen Frühlingsblumenzwiebel-Mischung. Diese wurde von Verver Export aus zwei Tulpensorten, einer Narzissen- und einer Kaiserkronensorte zusammengestellt. Ingolstadts Bürgermeister Sepp Mißlbeck übernahm die Patenschaft und benannte die in Gelb-, Orange- und Rottönen leuchtende Mischung "Klenzepark Ingolstadt". Mißlbeck sieht in der Taufe und der damit verbundenen Aufmerksamkeit einen Schritt auf die Landesgartenschau 2020 in Ingolstadt zu.
Weitere Frühlingsforen
Verver Export veranstaltete im April und Mai weitere Frühlingsforen in Teltow, Bad Essen (Schloss Ippenburg) und Sonneberg.
