Naturerlebnis und Umweltbildung im Donautal
Die Donau bei Passau ist eine der schönsten und artenreichsten Flusslandschaften Europas. Mit dem neuen Lehrpfad ist die Region um einen weiteren Besuchermagnet reicher. Der neue Rundweg macht die Naturschätze in den Donauleiten mit allen Sinnen und in allen Dimensionen erlebbar. Das schafft Begeisterung für die Natur und legt den Grundstein für verantwortliches und umweltbewusstes Handeln.
Der rund dreieinhalb Kilometer lange Lehrpfad umfasst 18 Stationen, die die Besonderheiten der heimischen Natur darstellen. Auch das Naturschutzgebiet an den steilen Südhängen der Donau wird thematisiert. Spezielle Stationen sind den Vorkommen von Smaragdeidechsen und Äskulapnattern gewidmet. Interaktive Elemente sollen die Besucher, insbesondere Kinder und Jugendliche, für Naturthemen begeistern.
Wir wollen damit vor allem Kinder und Jugendliche für die Umwelt begeistern. Die Natur ist unsere Lebensgrundlage, ihr Schutz eine große Verantwortung.
Förderung und touristische Bedeutung des Lehrpfads
Der neue Lehrpfad ergänzt das Bildungsangebot der Umweltstation „Haus am Strom“ im Landkreis Passau. Diese Umweltstation wird als Erfolgsgeschichte für die Region betrachtet.
Das direkt am Donauradweg gelegene Haus am Strom zieht im Jahr etwa 100.000 Besucher aus Nah und Fern an. Der neue Erlebnispfad ist daher nicht nur ein Beitrag zur Umweltbildung, sondern auch ein gelungenes Beispiel für den Ausbau des sanften Tourismus in Bayern.
Der Lehrpfad wurde mit rund 22.000 Euro aus Mitteln des Umweltfonds gefördert. Der Freistaat Bayern unterstützt Projekte zur Umweltbildung jährlich mit 3,2 Millionen Euro. Das „Haus am Strom“ ist seit dem Jahr 2000 staatlich anerkannte Umweltstation des Landkreises Passau und trägt seit über neun Jahren das Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“.