Neue Rechtsform soll internationaler Ausrichtung Rechnung tragen
Die Holdinggesellschaft der Zeppelin Gruppe ändert ihre Rechtsform von einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) in eine Societas Europaea (SE). Der Wechsel soll bis Mitte 2027 abgeschlossen sein. Anschließend firmiert die Holding unter der Bezeichnung Zeppelin SE.
An den Eigentumsverhältnissen ändert die neue Rechtsform nichts. Die Zeppelin-Stiftung bleibt direkt und indirekt Eigentümer der Unternehmensgruppe. Mit der Umwandlung reagiert Zeppelin auf die in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gewachsene internationale Ausrichtung des Unternehmens.
Rechtsform für internationale Unternehmensstruktur
Die Societas Europaea ist eine europaweit etablierte und international anerkannte Rechtsform für grenzüberschreitend tätige Unternehmen. Zeppelin will damit seine rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen an die heutige Größe und internationale Präsenz der Gruppe anpassen.
Aus dem Unternehmen mit Wurzeln am Bodensee ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe entstanden. Heute ist Zeppelin in Europa, Nord- und Südamerika, Asien sowie Afrika aktiv und beschäftigt rund 12.000 Mitarbeitende.
„Die Zeppelin Gruppe ist heute internationaler als jemals zuvor. Mit dem Wechsel zur SE passen wir die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen an diese Größe und Internationalität an“, sagt Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO der Zeppelin Gruppe. „Zugleich stärkt die neue Rechtsform unsere Voraussetzungen für weiteres Wachstum, indem wir unsere Strukturen und Standards noch stärker auf die Erwartungen internationaler Geschäfts- und Finanzpartner ausrichten.“
Mit der Umwandlung der Holding in eine SE sollen damit auch die Voraussetzungen für das weitere internationale Wachstum der Zeppelin Gruppe gestärkt werden.

