Umfangreiche Pflanzungen im Feldpark und an Gewässern
Im vergangenen Jahr wurden bereits über 200 Birken, Eichen und Kiefern sowie mehr als 20.000 Setzlinge im Forststreifen gepflanzt. Hinzu kamen zahlreiche Pflanzen entlang des über zwei Kilometer langen Uferbereichs des Sees und im rund 160 Meter langen Blütenband westlich der Promenade. In den letzten Wochen folgten die Pflanzungen der Sortimente und Blumeninseln.
Die 4.000 Quadratmeter große Fläche im Süden des Feldparks wurde mit fast 15.000 Stauden, knapp 1.000 Rosen, über 400 Gräsern und mehreren Blütengehölzen gestaltet. Über 3.000 Lavendelpflanzen prägen die Struktur der Sortimente und vermitteln ein mediterranes Flair. Zusammen mit Iris, Prachtspieren, Phlox, Minze, Salbei, Fingerhut und weiteren Arten entsteht eine Blumenpracht, die auch für einen angenehmen Duft sorgt.
Märchenhafte Blumeninseln im Wald
Unweit der Sortimente befindet sich eine der sieben großen Blumeninseln. Diese blühenden „Waldbewohner“ haben einen Durchmesser zwischen zehn und 15 Metern. Ihre Namen wie „Feengeflüster“, „Glockengrund“, „Glücksquelle“, „Elfentanz“, „Hexenküche“, „Teufelsspiegel“ und „Trollengaukelei“ spiegeln das märchenhafte und mystische des Waldes wider. Charakter, Farbigkeit und Struktur der Inseln sind vielfältig.
Die „Hexenküche“ setzt mit Prachtspieren und großen dunklen Blattpflanzen wie Schaublättern und Pfeifengräsern in Braun-, Dunkelrot-, Dunkelgrün- und Magentatönen feurig-düstere Akzente. Der „Glockengrund“ hingegen zeigt sich farblich zurückhaltend in hellem Blau, Lila und Cremeweiß und erzeugt einen heiter-verträumten Eindruck. Hier finden sich glockenartige Stauden wie Clematis, Fingerhut und Fuchsien.
Ausblick auf weitere Pflanzungen und Führungen
Der nächste Schritt ist die Pflanzung „Windgeflüster“ oberhalb des Naturbads. Dort haben bereits Mäharbeiten und die Vorbereitung der Pflanzflächen begonnen. Ende Juni werden in dem rund 1.500 Quadratmeter großen Bereich die ersten Gräser gesetzt, da die Pflanzungen hier dem Thema Wind gewidmet sind. Besucher können inmitten von Gräsern und Stauden je nach Windstärke und -richtung unterschiedliche Muster erleben.
Die Bau- und Pflanzfortschritte können am 2. Juli 2010 um 16:00 Uhr bei einem Parkspaziergang verfolgt werden. Treffpunkt ist die Geschäftsstelle der Landesgartenschau in der Emanuel-Geibel-Str. 1-3. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Führung findet bei jedem Wetter und auf eigene Gefahr statt.
