Neue Grünflächen und verbesserte Radweganbindung
Im Zuge der Landesgartenschau entstehen in Bayreuth 45 Hektar neue Grünflächen. Ein neuer Park soll eine thematische Verbindung zwischen der historischen Innenstadt, dem Hofgarten und der Eremitage schaffen. Die Gestaltung des Parks orientiert sich an der gartenkünstlerischen Tradition Bayreuths und soll einen zeitgenössischen Beitrag zum kulturellen Gesamtbild leisten.
Der bestehende Radweg direkt am Roten Main wird im Herbst im Rahmen der Renaturierung zurückgebaut und durch einen neuen ersetzt. Dieser neue Radweg wird auf einer Länge von 950 Metern die Innenstadt mit der Eremitage verbinden.
Förderung und die Bedeutung von Gartenschauen
Das Bayerische Umweltministerium unterstützt die Gartenschau in Bayreuth mit einem Betrag von 3,6 Millionen Euro. Melanie Huml betonte die Bedeutung von Gartenschauen:
Gartenschauen bringen mehr Leben für Mensch und Natur in die Stadt: Lebensqualität, Lebensraum und Lebensfreude.
Die Landesgartenschau in Bayreuth ist die fünfte ihrer Art in Oberfranken, nach Bamberg, Hof, Kronach und Marktredwitz. Seit 1980 haben fast 35 Millionen Besucher die 28 Gartenschauen in Bayern besucht. Allein die Landesgartenschauen verzeichneten über 20 Millionen Besucher. Für die Landes-, Bundes- und internationalen Gartenschauen in Bayern wurden rund 73 Millionen Euro aus Landesmitteln investiert.
Insgesamt wurden 637 Hektar neue Grünflächen in den Städten geschaffen, davon 387 Hektar im Rahmen der Landesgartenschauen. Dies entspricht der doppelten Größe des Naturparks Frankenwald.