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Flowers IPM Moskau 2013: Gute Nachfrage trotz Importstopp für Baumschulware

Die Flowers IPM Moskau 2013 zeigte trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine weiterhin hohe Nachfrage nach Stadtbegrünung und Baumschulprodukten. Überschattet wurde die Messe jedoch vom russischen Importverbot für Baumschulware aus der EU, das zahlreiche Betriebe und Handelsbeziehungen belastet.

Importstopp für Baumschulware beeinflusst internationale Fachmesse in Moskau

Die Bedeutung von Stadtbegrünung wächst in Russland weiter. Zur Eröffnung der 20. Internationalen Ausstellung Flowers IPM Moskau 2013 betonte der russische Landwirtschaftsminister die zunehmende Rolle urbaner Grünflächen. Allein in Moskau existieren inzwischen rund eine Million Quadratmeter öffentliches Grün, dessen Ausbau weiter vorangetrieben werden soll.

Von dieser Entwicklung profitieren auch internationale Anbieter. Deutsche Aussteller berichteten auf der Messe unter anderem über Lieferungen von Bäumen für den Roten Platz in Moskau sowie für die Olympiaanlagen im russischen Sotschi.

Importverbot belastet den Markt

Trotz der grundsätzlich hohen Nachfrage bleibt der russische Markt seit dem Importverbot für europäische Baumschulware vom 1. Juli 2013 schwierig. Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) nutzte die Messe deshalb für Gespräche mit politischen Vertretern.

Am deutschen Gemeinschaftsstand tauschten sich Branchenvertreter mit dem Botschaftsvertreter Dr. Andreas Klimant über die aktuelle Situation aus. Beteiligte waren unter anderem Heinrich Hiep, Vorsitzender des Bundesverbandes Zierpflanzen und Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland, Helmut Rüskamp vom Landesverband Gartenbau Westfalen-Lippe sowie Vertreter des Verbands des Deutschen Blumen-, Groß- und Importhandels (BGI).

Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen des Importverbots auf deutsche Baumschulbetriebe sowie geplante Branchenaktivitäten für das Jahr 2014. Bei einem Rundgang über die Messe informierten Unternehmen den Botschaftsvertreter direkt über die wirtschaftlichen Folgen der Handelsbeschränkungen.

Weniger Aussteller, stärkerer Fokus auf Fachbesucher

Mehrere Baumschulbetriebe verzichteten aufgrund des Importverbots auf eine Teilnahme an der Messe. Insgesamt sank die Zahl der Aussteller von 451 im Vorjahr auf rund 430 Unternehmen.

Ein weiterer Grund für den Rückgang war die Neuausrichtung der Veranstaltung. Das bisherige Außengelände mit Direktverkauf an Privatbesucher entfiel, um die Messe stärker auf Fachbesucher auszurichten.

Innerhalb der Messehallen stieg die Zahl der Aussteller dagegen an. Insgesamt beteiligten sich 20 deutsche Unternehmen an der Flowers IPM Moskau 2013, darunter acht Betriebe aus dem Baumschulsektor.

Deutsche Unternehmen mit Auszeichnungen geehrt

Am deutschen Gemeinschaftsstand präsentierten zwölf Aussteller Produkte aus den Bereichen Samen und Jungpflanzen, Gehölze, Topfmaschinen, Schattiergewebe, Töpfe, Paletten, Substrate, Diagnoseinstrumente und Floristenbedarf.

Mehrere Unternehmen wurden für ihre Präsentationen und Produkte ausgezeichnet. Die Firma Wolfschmidt Samen & Jungpflanzen GbR erhielt Preise für Neuheiten, Qualität und Standgestaltung. Die Unternehmen Piccoplant und Benary wurden jeweils für die Qualität ihrer ausgestellten Pflanzen prämiert.

Die Messe wurde 2013 erstmals über drei statt vier Tage durchgeführt. Für das Folgejahr wurde der Zeitraum vom 28. bis 30. August festgelegt.

06.09.2013

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG)

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10117Berlin
Deutschland

Tel.:+49 30 200065-0
Fax:+49 30 200065-27

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