Nachhaltige Alternativen für den modernen Arbeitsplatz
Die Bundesregierung hat sich bereits vor Jahren für den Übergang von einer fossil- zu einer biobasierten Wirtschaft entschieden. Im Bürobereich ist dieser Wandel bereits sichtbar: Hersteller bieten innovative, nachhaltige Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen an. Dazu gehören Computertastaturen und -mäuse aus Bambus, Möbel, Bodenbeläge und Wandelemente aus Holz, Linoleum und Ziegenhaar sowie Textmarker, Folien und Locher aus Biokunststoffen.
Der neue Leitfaden konzentriert sich auf erneuerbare und klimaschonende Alternativen für die Büroausstattung. Zusätzlich enthält das Heft Informationen zu anerkannten Gütezeichen und Hilfestellungen für Leistungsbeschreibungen sowie Angebotsbewertungen.
Nachhaltigkeit in der öffentlichen Beschaffung fördern
Seit der Novellierung des Vergaberechts im Jahr 2016 verfügen öffentliche Einkäufer über einen erweiterten Gestaltungsspielraum im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Sie können ökologischen Produkten bei der Beschaffung den Vorzug geben und die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten, einschließlich der Kosten für Umweltbelastungen durch Herstellung und Entsorgung, in ihre Entscheidungsfindung einbeziehen. Eine ökologische Beschaffung fördert den Ressourcen- und Klimaschutz, ermöglicht die Etablierung innovativer Produkte und trägt zu einem Imagegewinn bei.
Im Jahr 2010 initiierte die FNR im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Projekt „Nachwachsende Rohstoffe im Einkauf“. Dies geschah auf Grundlage des „Aktionsplans der Bundesregierung zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe“. Im Rahmen dieses Projekts wurden bereits die Themenhefte „Nachwachsende Rohstoffe in Kommunen“ sowie „Öffentliche Grünflächen und Forst“ veröffentlicht.
Das dritte Themenheft dieser Reihe, „Büro – Einrichtung, Material, Gestaltung“, ist ab sofort in der FNR-Mediathek zur Bestellung oder zum Download verfügbar.
