Regelmäßige Kontrolle: Nachweis der Sorgfaltspflicht im GaLaBau
Arbeitgeber erfüllen ihre Pflichten durch eine regelmäßige Prüfung der Arbeitsmittel, die in der Regel alle zwölf Monate erfolgen sollte. Hierbei empfiehlt es sich, auf das Fachwissen unabhängiger Prüforganisationen zurückzugreifen.
Bei Leitern und Tritten ist ein objektives Urteil durch außenstehende Fachleute zur Sicherheit der Materialien von Bedeutung.
Dies erklärt Martin Kohl, Experte für Fördertechnik von TÜV Rheinland. Eine unabhängige Prüfung bietet Arbeitgebern Gewissheit über den einwandfreien Zustand der Arbeitsmittel. Im Schadensfall können Prüfberichte zudem als Nachweis dienen, dass die Betriebsmittel ordnungsgemäß kontrolliert und die Arbeitgeberpflichten erfüllt wurden.
Versteckte Mängel und Umwelteinflüsse erkennen
Die intensive Nutzung von Leitern und Tritten kann zu Schwachstellen führen, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Werden die Arbeitsmittel dauerhaft Umwelteinflüssen ausgesetzt, erhöht sich der Verschleiß zusätzlich. Eine professionelle Bewertung durch unabhängige Experten ist in solchen Fällen besonders wichtig.
Der Prüfservice von TÜV Rheinland bietet Prüfungen auch vor Ort an, um Arbeitsabläufe nicht zu verzögern und den Vorlauf gering zu halten.
Unsere Fachleute kommen an den vom Auftraggeber gewünschten Ort, damit es möglichst keine Ausfallzeiten gibt.
Dies betont Kohl.
Sichere Nutzung: Wichtige Hinweise für den Alltag
Grundsätzlich ist bei der Verwendung von Leitern und Tritten die Betriebsanleitung zu beachten, die oft durch Piktogramme direkt am Gerät dargestellt ist. Das Höchstgewicht bei der Belastung darf nicht überschritten werden; bei vielen Leitern liegt dieses bei 150 Kilogramm.
Allein aus diesem Grund sind Leitern und Tritte immer nur einzeln zu benutzen. Aus Sicherheitsgründen sollte dies aber auch bei tragfähigeren Modellen immer gelten.
Dies unterstreicht Kohl.
