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FNR-Webportal beleuchtet Potenzial des Rohstoffs Holz

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) hat dem Naturprodukt Holz einen eigenen Web-Auftritt gewidmet, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Vorteile hervorzuheben. Holz gewinnt im Kontext der Bioökonomie zunehmend an Bedeutung und trägt zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten und ökologische Vorteile von Holz

Holz hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als vielseitiger nachwachsender Rohstoff etabliert. Sein Potenzial ist dabei noch nicht vollständig ausgeschöpft. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) hat diesem Naturprodukt nun einen eigenen Web-Auftritt gewidmet, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Vorteile hervorzuheben.

Der Rohstoff Holz findet Anwendung in zahlreichen Bereichen, darunter als Baustoff, für Verpackungen, Papier, Spielzeug, als Torfersatz oder zur Energiegewinnung. Kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie neue Technologien erweitern die Nutzungsmöglichkeiten stetig. Neben der Baubranche erkennen auch Industrien wie der Fahrzeugbau, die Textil-, Kosmetik- oder Displayherstellung die Vorteile dieses natürlichen Materials.

Im Kontext der Bioökonomie gewinnt Holz zunehmend an Bedeutung, indem es die Produktionsstrukturen der Kohle- und Petrochemie ergänzt. Bioraffinerien ermöglichen bereits heute die Herstellung chemischer Basissubstanzen aus Holz. Dies trägt dazu bei, den Einsatz von Erdöl und die damit verbundenen CO2-Emissionen aus fossilen Rohstoffquellen schrittweise zu reduzieren.

Wissenschaftler arbeiten an weiteren Verwendungsmöglichkeiten, insbesondere für Laubholz. Dies wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert. Die verstärkte Nutzung von Laubholz kann die Klimastabilität und den Artenreichtum in Wäldern fördern.

Als CO2-Speicher leistet Holz einen Beitrag zum Klimaschutz. Dies gilt insbesondere, wenn es als Baustoff sowie durch Recycling und Kaskadennutzung langfristig im Stoffkreislauf verbleibt, bevor es energetisch verwertet wird. Die „Charta für Holz 2.0“ des BMEL definiert den Handlungsrahmen für die Verwendung dieses klimafreundlichen Rohstoffs.

22.03.2022

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