Friedhofsgärtner diskutieren Staudenkonzepte für pflegeleichte Grabgestaltung
Der Arbeitskreis Pflanze des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) traf sich Anfang August in Quedlinburg zum fachlichen Austausch. Im Mittelpunkt stand die Verwendung von Stauden in der Grabgestaltung, insbesondere unter dem Aspekt von Pflegeaufwand und ganzjähriger Wirkung.
Nach der Begrüßung durch den Leiter des Kompetenzzentrums Garten und Landschaftsbau, Dr. Hobert, nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, aktuelle Versuchsanlagen vor Ort zu begutachten und Erfahrungen auszutauschen.
Vielversprechende Ergebnisse aus Versuchsanpflanzungen
Die getesteten Staudenpflanzungen zeigen positive Ergebnisse. Durch eine gezielte Auswahl geeigneter Arten konnte der Pflegeaufwand deutlich reduziert werden. Gleichzeitig überzeugen die Anlagen durch einen hohen Zierwert über das gesamte Jahr hinweg.
Darüber hinaus bieten die Pflanzungen ökologische Vorteile, da sie Lebensräume und Nahrungsquellen für Insekten schaffen. Damit verbinden sie gestalterische Qualität mit funktionalen Anforderungen.
Impulse von der IGA Berlin
In den fachlichen Austausch flossen auch Eindrücke von der Internationalen Gartenausstellung 2017 in Berlin ein. Dort präsentierte Mustergräber im Bereich „Grabgestaltung und Denkmal“ zeigen, wie reine Staudenbepflanzungen gestalterisch umgesetzt werden können.
Die Beispiele verdeutlichen die Vielfalt und Attraktivität solcher Konzepte und liefern praxisnahe Anregungen für die Weiterentwicklung der Grabgestaltung im Gartenbau.
